Indian Challenger:  
 Ausprobiert und lieb-gewonnen 


Gerade gibt es bei uns  „amerikanische Wochen“. Kürzlich erst hatte ich eine Harley-Davidson Fat Bob auf dem Hof, nun steht an gleicher Stelle eine Indian Challenger.

Auf dem Zettel beides traditionelle amerikanische „Flacheisen“, real betrachtet aber doch mit deutlichen Unterschieden.
Die Fat Bob präsentiert sowohl von ihren Ausmaßen als auch preislich so die Mittelklasse im Harley-Programm und kommt relativ „nackig“ daher. Der potente Cruiser/Bobber für die schöne Tagestour.
Die Challenger hingegen ist im Indian-Programm ganz oben angesiedelt. Riesig und komplett ausgestattet kommt sie daher, mit integrierten Koffern und mächtiger Verkleidung geradezu bereit für die große Tour. Dazu mit einem Sitz, der so manchen Fernsehsessel blass werden lässt. „Setz dich, mach es Dir bequem und fahr los“ ruft es einem entgegen. Das ganze Prachtstück will ich mir doch erst einmal genauer ansehen!

Die Dimensionen dieser Maschine sind zunächst einfach nur gewaltig, mit vollem Tank stehen dort satte 381kg Motorrad auf dem Seitenständer. Aus dem sesselartigen Sitz baut sich eine mächtige Kanzel vor einem auf, die einem von der Größe eher an einen Kleinwagen erinnert.



Unter der Scheibe thronen zunächst zwei klassische Rundinstrumente, Tacho und Drehzahlmesser samt der üblichen (und weiteren) Kontrollleuchten. Darunter folgt mittig der Bordcomputer mit 7“ Display, der neben diversen Extrafunktionen wie Einstellungen, Musikanlage und Navigation auch die üblichen Fahrinformationen noch einmal digital aufbereitet. Per Bluetooth ist selbstverständlich auch eine Verbindung mit dem Handy möglich. Für die Routenplanung gibt es zudem von Indian ein Online-Tool, mit dem man seine Wunschstrecken abstecken kann, um diese später abzufahren. Das habe ich allerdings nicht weiter ausprobiert, da zur Nutzung ein Account nötig ist. Zudem kann einem das System grundsätzlich nach jede Fahrt Streckendetails wie auch Höhenprofil der Fahrt anzeigen, ein wirklich schönes Gimmick.


Die Sache mit dem Navi ist ja soweit schön und gut und gefällt, allerdings finde ich es persönlich schade, dass vom System kein Android Auto und Apple CarPlay unterstützt wird. Damit wäre man insgesamt doch flexibler in der Nutzung seines Wunschtools. So, genug zum Bordsystem.


Links und rechts davon gibt es erstaunlich schmale, vertikale Schlitze für den Lenker.


Dieser reckt sich einem fast so wie die Griffe einer Schubkarre aus den Tiefen der Verkleidung entgegen, natürlich am Ende mit handgerechter Kröpfung. Erstaunlich, mit wie wenig Platz in der Verkleidung hier der gesamte Lenkeinschlag möglich ist! Seitlich neben diesen lenkerschlitzen sitzen dann die mächtigen 6,5“ Lautsprecher, die einem mit max. 100W auch bei Autobahntempo ihre Klänge entgegen schalmeien.

Um es vorweg zu nehmen: Dieses Audiosystem sucht ihresgleichen!


 Wie es sich in der Oberklasse gehört, passt sich die Lautstärke natürlich selbstständig an die Umgebungsgeräusche an. Wenn man sein Lieblingsstück gerade noch bei gut 100km/h sehr deutlich zum Mitsingen vernommen hat, wird man nicht automatisch hinterm Ortseingangsschild zur rollenden Dorfdisco.


Mit sinkendem Tempo geht auch die Lautstärke fein mit runter, um dann wieder beim Rausbeschleunigen auf Landstraßentempo wieder deutlich den Pegel zu erhöhen.
 Suchte man ein Motorrad explizit dafür, um unterwegs ohne Helmlautsprecher Musik zu hören, man käme man an der Challenger nicht vorbei.


Ich schweife etwas ab, war doch noch gar nicht fertig mit meinen Ausführungen.

Unterhalb der Lautsprecher gibt es dann noch jeweils ein „Handschuhfach“. Kleine Klappe, aber viel dahinter. Es geht überraschend weit nach innen, da passt locker jeweils eine 0,5l Wasserflasche hinein. Natürlich auch andere Sachen wie Schlüsselbund, Portemonnaie, Sonnenbrille und Smartphone,

 Alles kein Problem.
 Im rechten Fach reckt sich zudem noch ein Kabel mit USB-Anschluss entgegen. Dieses dient zum Laden z.B. des Smartphones, aber auch zum Updaten des Bordcomputers (Navi!). Zwischen Fach und Lautsprecher haben wir dann noch den Start/Stopp-Knopf, der die Zündung der Maschine ein- und ausschaltet. Natürlich kommt auch die Challenger keyless daher, den Schlüssel benötigt ,man eigentlich nur für die Nutzung der „Zentralverriegelung“, um die Schlösser der beiden Koffer zu öffnen.

Zum Lenker, der mit allen Anbauten in Chromoptik daher kommt.

Hier gibt es links neben Hupe, Licht und Blinker (in der üblichen Ausführung) noch Steuerungen für die Musik und durch die Menüs des Bordcomputer. Der lässt sich zudem auch am Gerät selber mit Knöpfen und Touchfunktion bedienen.

Die rechte Seite hat neben Motor-Starter/Kill noch den Tempomat und die elektrische Höhenverstellung der Scheibe beherbergt.
 Anmerkung an dieser Stelle: Ich hatte die Maschine einmal mit Lenker in Linksstellung abgestellt und bis zur nächsten Nutzung hatte es geregnet. Als ich dann beim Aufsteigen den Lenker wieder Richtung Mitte drehte, lief recht viel Wasser aus (?) der linken Schaltereinheit. Das kann auf Dauer nicht wirklich gut sein, da sollten Indian noch einmal einen Blick drauf werfen.


Weiter geht die Besichtigung. Wie bei vielen V2 Schwergewichten aus den USA ist auch hier,  der zentrale Blickfänger von der Seite aus natürlich der mächtige Motor.


Hier zeigt sich schon auf den ersten Blick, dass wir es mit einem modernen, wasser-gekühlten Antrieb zu tun haben, Kühlrippen gibt es nur als Andeutung. Mit satten 1768 cm³ Hubraum bringt er es auf 90kW/122PS. Spektakulärer ist aber sicherlich das max. Drehmoment von satten 178Nm! 
 Nicht weniger beeindruckend ist der Blick von vorne. Was für eine Verkleidung!

 


Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters. Ob dieser Anblick nun schön ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Was die Front aber definitiv ist: #Einzigartig.

Wer sich mit der Materie auskennt und beschäftigt, weiß sofort, was da einem entgegen kommt oder im Rückspiegel folgt. Das ist bei einem Naked Bike oder beliebigen Supersportler nicht immer ganz so einfach.

Daher: Zweck erfüllt! Bravo #Indian Übrigen macht auch das Licht gut was her, ob Tagfahrlicht oder Abblendlicht, hier stehst du nicht im dunkeln!

Ein weiteres schönes Detail gibt es auf dem vorderen Schutzblech zusehen.

Das Indian-Symbol erinnert in seiner Aufmachung ein wenig an eine Gallionsfigur oder aber an die legendäre Emily von Rolls Royce.


Nun zum anderen Ende.

Das Heck wirkt sauber abgeschlossen, die integrierten Koffer schmiegen sich perfekt in die Linie, selbst die Antenne passt gut ins Bild. Falls man noch einen alten Fuchsschwanz von früher hat, hier könnte er eine neue Verwendung finden.
 Prägend für die Seitenansicht sind zudem die langen, verchromten Auspuffrohre.

 


Die Koffer lassen sich praktisch von oben öffnen und bieten mit zusammen fast 70l Volumen recht viel Platz, man kann so halt alles gut in jede Ecken verstauen.

 Allerdings sind sie recht schmal, das passt zwar prima zur Linie und macht einen schlanken „Hintern“, einen Helm bekommt man allerdings nicht hinein. 

Nun noch ein Blick auf den extrem bequemen Sessel, äh, Sitz. Breit und mit dicker, abstützender Polsterung nach hinten. Die braucht man übrigens auch,

dazu aber gleich noch mehr.
 Beim Sozius scheint der Spaß dann aber schnell wieder aufzuhören. Zwar ist auch das Polster durchaus gemütlich, aber im Vergleich recht klein und komplett ohne irgendeinen Halt nach hinten.

Die einzige „Sicherung“ besteht in einem Griffloch, in dem eine Hand des Mitfahrers einen Zugang findet. Wirklich einladend wirkt das für mögliche Beifahrer nicht unbedingt.


Die letzten Infos dann noch zur Kraftübertragung auf die Straße, gerade rund um das Hinterrad ist der Bick ja eher wie bei einem Roller: Kaum etwas zu sehen. Als „schwarzes Gold“ sind Metzeler Cruisetec in den Dimensionen 130/60 B19 und 180/60 R16 aufgezogen, in Drehung versetzt von einem wartungsfreien Riemenantrieb.

 

So, genug von außen angesehen, nun wird es wirklich langsam mal Zeit, auf die Straße zu kommen!


 Wie bei Cruisern üblich, ist der Sitz leicht zu erklimmen, da recht weit unten verbaut. Sofort fühlt man sich in diesem Sessel sehr bequem aufgehoben. Die Hände greifen doch recht weit nach vorne, finden dann aber schnell einen guten Platz an den rund 80cm weit auseinanderstehenden Griffen. Startknopf gedrückt, die hübsche Startanimation auf dem Bordcomputer angesehen und dann den Starter betätigt.


Mit den ersten Klängen wird klar, dass man hier einen fetten V2 angeworfen hat, sehr satt klingt es aus den beiden ellenlangen Auspuffrohren. Etwas rückwärts rollend geht es vom Stellplatz auf die Straße. Die hat den Vorteil, ganz leicht nach hinten geneigt zu sein. Die Challenger mit den Füßen zu manövrieren ist nicht unbedingt eine bevorzugte Bewegungsart, das wird schnell klar.

 Bei so einem Berg von Motorrad sollte man sich vorm Einparken genau überlegen, was man tut.

Geradeaus bei leichtem Gefälle vor einem Zaun abgestellt entpuppt sich dann schnell als Fehler, wenn man dann ganz alleine wieder raus muss.

Einen Rückwärtsgang wie z.B. bei Hondas GoldWing gibt es leider nicht!


Auch die beiden Hebel sind von der stärkeren Sorte, hier ist halt nichts filigran oder gar materialsparend. Sie liegen aber prima in der Hand und sind mit wenig Kraft zu bedienen. Nach wenigen Minuten bin ich raus aus dem Stadtbereich und kann dem Motor das erste Mal „freie Fahrt“ signalisieren. Was dieser dann bei einem beherzten Dreh am rechten Griff mit dem Schwergewicht anstellt ist schlichtweg beeindruckend.

Wahnsinnig kraftvoll wird die große Fuhre nach vorne geschoben und sofort ist dir Bewusst, dass die dicke Wulst am Ende des Sitzes keine Dekoration ist! Man ist wirklich froh, dass der eigene Hintern nicht weiter rutschen kann, weil man genug damit beschäftigt ist, sich ordentlich am massiven Lenker festzuhalten.


Durch die Cruiser-typische Sitzposition neigt man ja leicht zum Abkippen nach hinten.
 Die Gänge steppen sich leicht durch das 6-Gang-Getriebe und die Füße finden einen guten Halt auf den großen Trittbrettern.
 Nachdem man sich etwas an die Dimensionen der Maschine gewöhnt hat und auch bei den ersten Kurven die große, kippende Kanzel als


 „ist schon richtig so“ eingestuft hat (das „Problem“ hatte ich übrigens bei meiner ersten GoldWing-Fahrt auch),

fühlte ich mich recht schnell wohl.


Das runde Gefühl für den Antrieb war auch recht schnell, liegt vielleicht auch daran, dass ich kürzlich verschiedene Andere V2 Big Twins zum Testen hatte und das Konzept ja recht ähnlich ist.


Bei der Harley zb. brauchte ich anfangs etwas länger, um richtig „anzukommen“.


Nach dem Swingen durch einige kurvige Straßen, mal größer, mal kleiner, beeindruckt die Neutralität der Challenger. Von dem Gewicht bleibt gefühlt nur wenig übrig, wenn die Fuhre erst einmal richtig rollt. Alles wird leicht und entspannt. Die Rücksicht durch die Spiegel ist hervorragend (das ist bei mir eher selten der Fall), der große Tank erklärt eine Restreichweite von gut 380km. Warum sollte man vor diesem Tankstopp überhaupt wieder anhalten wollen?


 Jeder Gasstoß wird mit beeindruckend sattem Sound untermahlt. Klingt wirklich gut, umschreibt aber auch in netten Worten, dass die Challenger

(zumindest als Fahrer wahrgenommen)

nicht gerade leise ist. Scheint auch für außenstehende der Fall zu sein, einige Male drehten sich in Ortschaften Menschen nach mir um, bevor ich in deren Blickfeld kam, ein kurzes Beschleunigen reichte dazu meist. 
 Aber immer wieder macht es Freude, dieses Dickschiff am Ortsausgang „von der Leine“ zu lassen, der enorme Schub aus den Niederungen des Drehzahlbandes beeindruckt jedes Mal wieder.


Ganz generell betrachte wirkt der Indian-Motor etwas rauer als das Milwaukee-Eight-Gegenstück aus der Harley Fraktion, zudem bewege ich ihn durchschnittlich in etwas höheren Drehzahlbereichen. Während ich bei der Harley meist bei 3000 1/min den nächsten Gang suchte, drehe ich die Challenger doch häufiger auch mal bis etwa 4000 1/min hoch. Nicht das es nötig wäre, aber es geht, ohne das der Motor seinen Unwillen anmelden möchte. Hier liegt der „Kraftbereich“ einfach etwas weiter oben, sowohl die Leistungsspitze als auch das max. Drehmoment liegen erst bei etwas höherer Drehzahl an.



Beim kräftigen Durchbeschleunigen fällt mir dann noch ins Auge (die beiden Rundinstrumente liegen ja recht weit oben), dass eine Nadel deutlich flotter empor steigt als die andere. Jaja, kennt man. Aber hier ist es anders! Bei den meisten Motorrädern mit viel größerem Drehzahlband sieht man im Augenwinkel den Drehzahlmesser hoch schießen, die Tachonadel folgte dem deutlich langsamer. Bei der Challenger ist es umgekehrt! Der genauere Blick auf die Instrumente bestätigt meine Vermutung aus dem Augenwinkel. Die Tachonadel jagt beim Beschleunigen mit irrem Tempo nach oben, die des Drehzahlmessers ist da deutlich gemütlicher unterwegs. Ein genauerer Blick auf den Geschwindigkeitsanzeiger erklärt das Phänomen dann auch.


Die Anzeige ist nicht linear! Rund ¾ der Nadelrunde ist bis 120km/h abgedeckt, der kleine verbliebe Rest muss dann für 200km/h reichen. Wenn man also am Ortsausgang bei 50 den Hahn spannt und in einem Gang bis 120 hochzieht, durchläuft die Tachonadel rund 1/3 ihres Gesamtweges! Daher auch das flotte Hochschnellen.


 Bei einem genaueren Blick erklärt sich die Sache dann auch: Die Skale hat keine Doppelbeschriftung für km/h und Meilen, nur die nackten Zahlen. Das System kann man aber natürlich nach Wunsch umstellen. Die Zahlen reichen hoch bis 200, das reicht locker aus, die Indian wird schon bei knapp 180km/h elektronisch abgeriegelt. Das sind dann umgerechnet nicht einmal 110 Meilen, in ihrem Heimatland kommt der Tacho somit gar nicht bis in den hinteren, „engen“ Bereich.


 Die Challenger ist sehr neutral und relativ leichtfüßig unterwegs. Das Fahrwerk macht seine Sache dabei ebenfalls sehr gut, bei buckeligem Geläuf bleibt die Indian ruhiger als z.B. die Harley Fat Bob oder Road-glide und bügelt deutlich mehr Bodenwellen aus. Auch Kurven kann der Edel-Cruiser durchaus brauchbar, bis 31° Schräglage ist drin, bevor die Niederungen der Maschine aufsetzen.

Für diesen Fahrzeugtyp ganz ordentlich. Der ganze Trumm wird bei Bedarf souverän von der Brembo-Bremsanlage (übrigens ab Werk mit Stahlflex-Leitungen) eingefangen, natürlich auf dem heutigen technischen Stand, also mit Kurven-ABS und auch mehrstufiger Traktionskontrolle. Zum Abstellen der Maschine ist der lange Seitenständer leicht zu finden und auch auszuklappen. Einbeinig an der Abstellhilfe herumfummeln macht bei so einem Gewicht sicher keinen Spaß.

Natürlich ist auch bei dieser grandiosen Maschine nicht alles Gold, äh… Chrom, was glänzt.


 Vielleicht habe ich nicht die amerikanischen Norm-Hände, aber für mich liegt der Blinkerhebel etwas zu hoch. Beim Blindversuch tappt mein Daumen knapp 1cm tiefer auf der Schaltarmatur herum. OK, daran gewöhnt man sich. Was weniger mit Gewöhnung behoben werden kann ist die Sache mit der Scheibe. Die kann wunderbar elektrisch rauf und runter gefahren werden, gut 8cm Unterschied zwischen ganz unten und oben. 


Für meine Größe (1,87m) aber leider nicht hoch genug.

Es bleiben unangenehme Verwirbelungen oben am Helm, bei wirklich flotterem Tempo blieb mir nur das Herunterducken. Angeblich ist das Problem aber bekannt und der hauseigene Zubehör soll dazu bald Abhilfe schaffen.


Eine weitere Sache fiel auf.

Wenn der Motor gut warmgefahren ist, merkt man das beim Warten recht schnell. Man sitzt halt recht nah am Aggregat. Fun Fact nebenbei:

Nach einiger Zeit kam mir beim Stehen der Rundlauf etwas komisch vor, eben nicht mehr ganz so rund. Das liegt daran, dass der hintere Zylinder über eine Abschaltfunktion verfügt. Das soll neben Spritsparen auch die Hitzeemission senken.#tollesfeature


Was auch nicht ganz so fein ist: Der Wendekreis gleicht dem eines kleinen Busses, zudem muss man (fahrend) dabei etwas aufpassen, da der enorm lange Lenker beim vollen Einschlag ziemlich ausschwenkt, muss man etwas auf sein Gleichgewicht achten. Schlägt man z.B. voll nach links ein, schwenken die Lenkerenden weit nach rechts und somit auch der eigene Schwerpunkt.
 Ein ähnliches Luxusproblem wie die Sache mit dem Rückwärtsgang ist auch eine nicht vorhanden Berganfahrhilfe. An einer knackigen Steigung (kommt ja bei kleinen Auffahrten etc. mal vor) zieht einen das Gewicht ordentlich runter, dagegen kann man sich auch nicht so einfach mit den Füßen abstützen. Hilft im Zweifel nur das Spiel mit hinterer Bremsen beim Anfahren.
 

Insgesamt betrachtet ist die Indian Challenger ein Top-Cruiser, wie er im Buche steht. Der Motor ist ein unglaubliches Kraftpaket mit Charakter, das Fahrwerk samt Bremsen arbeitet prima und man sitzt wie in Abrahams Schoß. Was will man mehr erwarten?

Ich persönlich höchstens eine etwas höhere Scheibe, dann möchte man gar nicht mehr absteigen.



Euer Frank

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von websitebuilder 10. Oktober 2024
In den letzten drei Jahrzehnten ist Yamahas R-Serie zum Synonym für Geschwindigkeit, Leistung und Style geworden. Die Vorstellung eines neuen „R"-Modells war für Yamaha schon immer ein ganz besonderes Ereignis, angefangen bei der allerersten R1 im Jahr 1998, über die R6, die ein Jahr später folgte und die legendäre R7, bis zur Wiederbelebung des Einsteigersegments mit der R125 im Jahr 2008. 2015 wurde mit den Modellen R1 und der R1M die Elektronik aus der MotoGP in das Supersport-Segment eingeführt und 2021 wurde der Supersport-Klasse mit der von einem CP2-Motor angetriebenen R7 eine völlig neue Dimension hinzugefügt. Und jetzt ist es an der Zeit, die Supersport-Kategorie für das Jahr 2025 mit dem neuesten, mit Spannung erwarteten Modell der legendären R-Serie neu zu definieren.
von websitebuilder 10. Oktober 2024
Über 6.000 Euro für MEHRSi und den Leitplankenschutz
von websitebuilder 1. Oktober 2024
Der neue Hypersportreifen SportSmart Mk4 wurde für den anspruchsvollen Einsatz auf kurvigen Landstraßen entwickelt und bietet gegenüber dem Vorgänger deutliche Fortschritte bei Präzision, Feedback und Nass-Haftung. 
von websitebuilder 1. Oktober 2024
KTM STARTET MIT EINEM BEEINDRUCKENDEN PRODUKT-PORTFOLIO DURCH UND KEHRT MIT ZUKUNFTSWEISENDEN VISIONEN ZUR EICMA ZURÜCK
von websitebuilder 19. September 2024
Für alle Fans von leistungsstarken Motorrädern im klassischen Outfit bringt TRIUMPH Motorcycles gleich zwei neue, mit vielen technischen Upgrades ausgestattete Speed Twins auf den Markt: die Speed Twin 1200 und das noch dynamischere Modell Speed Twin 1200 RS. Beide Bikes kommen mit einer um 5 PS höheren Motorleistung sowie umfangreichen Verbesserungen am Fahrwerk und einem erweiterten Technologie-Paket mit Kurven-ABS und -Traktionskontrolle.  Die zudem mit einem frischeren, sportlich-klassischen Design versehenen neuen Speed Twins heben damit das bekannt dynamische Fahrverhalten auf ein neues Level.
von websitebuilder 16. September 2024
Seit 2017 besteht zwischen KTM und dem chinesischen Motorradhersteller CFMoto ein Joint Venture, bei dem die Österreicher 49 Prozent der Anteile besitzen. CFMoto produziert seit 2020 Motoren und Modelle, die auf den Reihenzweizylindern der KTM-Baureihen 790 und 890 basieren. Auch im Vertrieb und beim Aufbau des Händlernetzes arbeiten beide Hersteller zusammen. Das bisherige Spitzenmodell von CFMoto ist die Reiseenduro 800 MT, die mit einer beeindruckend umfangreichen Ausstattung aufwartete aber uns damals nicht komplett überzeugte. Die neueste Modellvariante der Reiseenduro CFMoto 800 MT ist die Explore Edition, die im Februar 2023 vorgestellt wurde. Ihre erweiterte Ausstattung und Funktionspalette machen sie zu einer der am besten ausgestatteten Reiseenduros ab Werk, besonders in dieser Hubraum- und Preiskategorie. Ein technisches Highlight der Explore Edition ist das Totwinkel-Warnsystem mit Radarsensoren im Heck, das Spurwechsel sicherer gestalten soll. Zusätzlich erhält sie ein größeres TFT-Farbdisplay mit 8 Zoll Diagonale anstelle von 7 Zoll. Integriert sind auch Sprachsteuerung, Bluetooth-Konnektivität mit Pfeilnavigation, weitere Multimedia-Funktionen und ein Reifenluftdruck-Kontrollsystem. Was sich genau hinter der Explorer Edition verbirgt, und ob sie aktuell überzeugt? Erfahrt ihr im Video.
von websitebuilder 2. September 2024
Cardo Systems und der bekannte Actioncam-Spezialist Insta360 starten eine neue Partnerschaft.  Ziel ist es, gemeinsame Innovationen im Bereich der On- und Off-Road-Abenteuer voranzubringen. Die Partnerschaft verbindet die besten Actionkameras und Motorrad-Kommunikationssysteme und optimiert damit den Spaß für all jene, die ihre Fahrerlebnisse gerne dokumentieren und teilen. Nicht erst seit dem Siegeszug von Social Media ist klar: Fotos, Videos und Kommunikation auf allen Ebenen wachsen immer mehr zusammen. Da wundert es nicht, dass Cardo Systems – der Erfinder der Bluetooth-Kommunikation im Helm – und der Actioncam-Spezialist Insta360 nun eine Partnerschaft der beiden Marken auf den Weg gebracht haben.
von websitebuilder 2. September 2024
Einen Satz Aktionsreifen kaufen und 30 € Cashback erhalten Aktionszeitraum: 1.9. bis 15.10.2024 Teilnehmende Länder: Deutschland und Österreich Dunlop Aktionsreifen: Trailmax Meridian, Trailmax Raid, Mutant, RoadSmart IV
von websitebuilder 2. September 2024
SW-MOTECH Zubehör für die BMW F 900 GS jetzt verfügbar
von websitebuilder 26. Juli 2024
Große Emotionen und Adrenalin garantiert: Die neue Panigale V4 verfügt über ein noch besseres Leistungsgewicht und erreicht dank der Gewichtsreduzierungen und einem leistungsstarken Motor einen Wert von 1,15 PS pro Kilogramm.  Sie ist auf der Rennstrecke noch schneller, bietet noch mehr Fahrspaß und ist für Fahrer aller Niveaus, vom Amateur bis zum Profi, weniger ermüdend Aerodynamik und Performance haben das Centro Stile Ducati bei der Entwicklung des neuen Designs geleitet, das sich durch sinnliche und unverwechselbare Linien auszeichnet Von der MotoGP abgeleitete Technologien ermöglichen den Enthusiasten, das Fahrgefühl der professionellen Fahrer zu erleben
von websitebuilder 23. Juli 2024
Der Trailmax Meridian, ein 90/10 Reifen, wurde 2019 als Teil des Dunlop-Portfolios vorgestellt. Ist er ein Laufleistungswunder für lange Touren oder eher ein Kurvenjäger für die nächste Schwarzwaldtour? Oder vielleicht sogar eine Kombination aus beidem? Wir haben den Reifen genauer betrachtet und die Gelegenheit genutzt, ihn auf der aktuellen BMW-GS 1300 im Rahmen der Dunlop-Bikes 2024 zu Fahren. Es sei vorweggenommen, dass wir mit der 1250GS und der 1300GS bestens vertraut sind und jedes Bauteil genau kennen. Nach über 120.000 km auf der 1250 in den Jahren 2022/23 und bereits etwa 25.000 Testkilometern auf der 1300er können wir behaupten, die GS gut genug zu kennen, um ein fundiertes Urteil abzugeben. Dunlop bietet eine breite Palette an Motorradreifen für verschiedene Anwendungen, die größtenteils im Touring-Segment angesiedelt sind – von links nach rechts. Trailmax Meridian - Trailmax Raid - Trailmax Mixtour - Trailmax Mission
von websitebuilder 19. Juli 2024
TRIUMPH Motorcycles bringt eine neue Variante des extra-wendigen Kultmotorrads Street Triple, die sich speziell an jüngere Fahrer und Besitzer des A2-Führerscheins richtet. Der überarbeitete 765 ccm-Dreizylindermotor leistet in der neuen A2-Variante der Street Triple 765 R nun 70 kW anstatt der bekannten 88,3 kW und kann mit dem als Zubehör erhältlichen Restriktor-Kit auf A2-konforme 35 kW gedrosselt werden. Da alle anderen Komponenten der neuen „Streety“ identisch mit der stärkeren Schwester sind, ist maximaler Fahrspaß garantiert!
von websitebuilder 19. Juli 2024
SW-MOTECH erweitert sein Produktportfolio im Bereich Sicherheit: Die neuen Lenkerendenspiegel verbinden aerodynamisches, elegantes Design mit Funktionalität - perfekt für Naked Bikes, sportliche Maschinen und moderne Scrambler oder Café Racer im Retro-Stil.
von websitebuilder 20. Juni 2024
H-D Präsentierte vor kurzen Ihre neuen 2024er Street & Road-Glide Modelle. Auf einer Damaligen kurzen Testfahrt waren wir Positiv gestimmt und wollten euch deshalb, dass Modell noch einmal näher und im Detail Vorstellen .  Viel spaß beim Video
von websitebuilder 7. Juni 2024
Nur 270 Motorräder in limitierter Auflage werden von der Speed Triple 1200 RR Breitling Limited Edition erhältlich sein. Das neue Edelbike besticht unter anderem durch eine Premium-Lackierung mit handgemalten goldenen Details, einem Luxus-Ledersitz mit aufwändigen, „französischen“ Nähten sowie einem hochwertigen Akrapovic-Schalldämpfer. On top bringt Breitling gleich zwei passende Uhrenmodelle auf den Markt:  Das TRIUMPH Owners Exclusive Modell ist ausschließlich für die Besitzer des neuen Bikes reserviert, während der Chronomat B01 42 TRIUMPH frei verfügbar ist. Beide Uhren sind aus Titan und 18-karätigem Rotgold gefertigt, besitzen ein anthrazitfarbenes Zifferblatt und korrespondieren perfekt mit dem edlen Design des Motorrads.
von websitebuilder 7. Juni 2024
Um den europäischen Motorradrennsportfans das Harley Feeling nahezubringen, engagiert sich Harley-Davidson künftig beim der MotoGP. In der Saison 2024 wird die Motor Company bei mehreren Rennen vertreten sein und den Besuchern die Möglichkeit bieten, etliche Maschinen von Amerikas traditionsreichstem Motorradhersteller zu erleben. Abenteuer sind ein essenzieller Bestandteil der Harley-Davidson DNA und damit auch einer mehr als 100-jährigen Rennsportgeschichte mit nationalen und internationalen Erfolgen – denn die Marke ist auch auf dem Racetrack zu Hause. So nimmt das amerikanische H-D Factory Race Team derzeit erfolgreich an der MotoAmerica King of the Baggers Rennserie in den Vereinigten Staaten teil und in Europa treten Performance Baggers und Hooligan Bikes erstmals bei deutschen Langstreckenrennen an. MotoGP Fans werden Harley-Davidson bei folgenden Rennen antreffen können: · Motul TT Assen, TT Circuit Assen, Niederlande, 28. bis 30. Juni · Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland, Sachsenring, Deutschland, 5. bis 7. Juli · Monster Energy British Grand Prix, Silverstone Circuit, Großbritannien, 2. bis 4. August · Motorrad Grand Prix von Österreich, Red Bull Ring – Spielberg, Österreich, 16. bis 18. August  Die Ausstellung der US-Bikes bietet jede Menge Gesprächspotenzial für Kunden, Fans der Marke und Motorradenthusiasten, die das eigene Abenteuer auf der Straße suchen oder die einfach nur neugierig auf die neuesten Maschinen von Harley-Davidson sind. Inspiration gibt’s auch unter H-D.com oder bei einem Besuch des nächstgelegenen Harley-Davidson Vertragshändlers.
von websitebuilder 24. Mai 2024
Der unverwechselbare Stil der Diavel V4 bringt Ducati die höchste Anerkennung des internationalen Designwettbewerbs ein: Die Auszeichnung "Best of the Best" ist den Kreationen vorbehalten, die neue Maßstäbe setzen. Für den Motorradhersteller aus Bologna ist dies die vierte "Best of the Best"-Auszeichnung beim Red Dot Award: die Diavel V4 folgt auf die 1199 Panigale, die XDiavel und die Diavel 1260  Zwei Jahre nach ihrer Vorstellung hat die Diavel V4 bereits eine Vielzahl wichtiger Designpreise auf der ganzen Welt erhalten und sich als echte Stilikone profiliert Borgo Panigale (Bologna, Italien), 22. Mai 2024 - Die Ducati Diavel V4 hat bei den Red Dot Awards 2024 in der Kategorie Produktdesign die Auszeichnung "Best of the Best" erhalten. Dieses Prädikat, das zu den renommiertesten auf internationaler Ebene zählt, würdigt jedes Jahr die Exzellenz in der Welt des Designs. Es ist eine Bestätigung für die Einzigartigkeit und das Markenbewusstsein der in Borgo Panigale entworfenen und hergestellten Motorräder. Der Red Dot Award entstand 1955 und zeichnet die originellsten Vorschläge für Stil und Innovation aus. Der Preis wird von einer Jury aus Experten für Produktdesign, Kommunikationsdesign und Designkonzepte vergeben. Dieses Jahr erhielt die Diavel V4 den prestigeträchtigen Titel "Red Dot Award 2024: Best of the Best", die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs, die ausschließlich Kreationen vorbehalten ist, die einen neuen Standard im jeweiligen Sektor gesetzt haben. Diese Auszeichnung ist die jüngste in einer Reihe von Erfolgen für das Ducati Design. Sie wurde 2013 der 1199 Panigale, 2016 der XDiavel und 2019 der Diavel 1260 verliehen. Diese Motorräder kombinieren Stil, Raffinesse und Performance auf unverwechselbare Weise. Mit ihrem raffinierten Stil und ihrer muskulösen und eleganten Linienführung, mit optisch auf die Front konzentrierten Massen und einem agilen und schlanken Heck mit feinen Details wie den Fußrasten und dem versenkbaren Soziusgriff, hebt sich die Diavel V4 als echte Stilikone in der Szene des Motorraddesigns ab . Der V4 Granturismo-Motor ist ein charakteristisches Element sowohl für den Stil als auch für die Performance dieses Motorrads, dessen kühne Ästhetik durch unverwechselbare Elemente wie die spektakulären Leuchtengruppen, den imposanten 240 mm breiten Hinterreifen mit Fünf-Speichen-Felge und den sichtbaren Vierfach-Schalldämpfer unterstrichen wird. Fast zwei Jahre nach ihrer Vorstellung hat die Diavel V4 die Anerkennung der bedeutendsten Institutionen im Bereich Design und der internationalen Presse erhalten. Unter den Anerkennungen ragen der prestigeträchtige Good Design® Award, der weltweit älteste Designpreis, und die vom Rat für Formgebung vergebene Besondere Erwähnung beim German Design Award 2024 heraus. Die Verleihung des Red Dot Award 2024 findet am 24. Juni im Aalto-Theater in Essen statt. Die Preisträger werden im Red Dot-Museum ausgestellt, das sich ebenfalls in Essen befindet und nun zum UNESCO-Welterbe Zollverein gehört. Auf der Website Ducati.com gibt es einen speziellen Bereich, der den Designprinzipien des Motorradherstellers aus Bologna gewidmet ist. Die Diavel V4 (Link zur entsprechenden Seite hier) ist bei den Händlern des Ducati Netzwerks in der klassischen Farbe Ducati Red oder in der glänzend schwarzen Version Thrilling Black erhältlich.
von websitebuilder 22. Mai 2024
Mit dem neuen PACKTALK PRO bringt Cardo Systems ein Kommunikationssystem auf den Markt, welches mit seinem integrierten Crash Detection System ein bislang unbekanntes Level an Sicherheit auf dem Motorrad bietet. Das neue Topmodell des Erfinders von Headsets in Motorradhelmen ist mit seinen 45mm-JBL-Lautsprechern zudem wegweisend bei der Soundqualität, besitzt eine praktische Ein- und Ausschaltautomatik und besticht durch sein elegantes „all black“-Design. Cardo Systems, der Weltmarktführer bei drahtlosen Kommunikationssystemen im Powersports-Segment, präsentiert mit dem PACKTALK PRO ein Kommunikationssystem mit einem Funktionsumfang, der seinesgleichen sucht. Unter anderem besitzt das System als erstes Produkt seiner Art ein völlig neu entwickeltes System zur Sturzerkennung, welches eigenständig Unfallsituationen wahrnehmen und bei Bedarf eine Notfall-SMS absetzen kann.
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