Honda Africa Twin 2020 Adenture Sports 


Einfaches Facelift? Halt!

 Das wäre zu inhaltslos beschrieben, es ist mehr als das. Dieses Modell- Update der Honda Africa Twin hat einiges zu bieten. 

Es gibt nicht nur einen neuen Rahmen sowie ein elektronisches Fahrwerk von Showa (auch EERA genannt), sondern auch insgesamt vier Versionen des Bike. Die hauptsächlichen Unterschiede beziehen sich auf das elektronische Fahrwerk sowie das erneut- verbesserte DCT Getriebe (Doppelkupplungsgetriebe). 

Es war uns erlaubt diese Topversion von Honda über einen Zeitraum von zwei Wochen ausgiebig zu Fahren. Zudem wurde uns das umfassende Original- Kunststoff- Kofferset von Honda zur Verfügung gestellt. Die legendäre Africa Twin wurde beginnend in der Eifel über die Mosel bis hin zu einem Tagestrip in den Niederlanden  auf unterschiedlichsten Straßen ( Beschaffenheiten ) bewegt,
 um euch einen möglichst authentischen Testbericht liefern zu können. 

Darüber hinaus wurden viele Testkilometer im Soziusbetrieb abgespult, um auch die Reisetauglichkeit vollständig bewerten zu können. Für eine transparente Bewertung des Motorrads, fließen diverse Eindrücke zweier Redakteure in die Bewertung mit ein.  

Modellpflege (im Detail ) 


Als Käufer hat man die Wahl zwischen vier Versionen Der Honda. Zwei Versionen sind ohne das elektronische Fahrwerk von Showa „Electronically Equipped Ride Adjustment“ (EERA) ausgestattet, weitere zwei mit diesem Fahrwerk. Des Weiteren kann eine Wahl zwischen dem komfortorientierten DCT Getriebe (Doppelkupplungsgetriebe) oder einem sequentiellem 6- Gang Getriebe. Ich habe mich dazu entschlossen dem DCT im späteren Verlauf dieses Testberichtes eine separate Überschrift zu gewähren - Aus gutem Grund! 


Ganz gleich wofür sich der Käufer entscheidet, die Africa Twin ist konstant mit dem ‚Euro 5‘- konformen Zweizylinder Reihenmotor ausgestattet. Diese bietet dadurch 1084cm³, wodurch das Drehmoment um 5NM erhöht und die Leistung ebenfalls um 5 PS gesteigert wird.


Eine weitere Verbesserung konnte durch eine überarbeitete Drosselklappe (zweimal 46mm) erreicht werden, welche eine präzisere Gasregelung ermöglicht. Hinzu kommt, dass das Klappen- Abgassystem modifiziert wurde und schlussfolgernd in einer Gesamtleistung von 102 PS und 105NM mündet. 

Neuerdings werden neue LED-Doppelscheinwerfer inklusive Tagfahrlicht (kurz DLR) eingebaut. Die Lichtintensität wird hier durch einen Sensor dynamisch an das Umgebungslicht angepasst. Darüber hinaus gibt es ein Kurvenlicht, welches ebenfalls dynamisch nach Geschwindigkeit und Schräglage agiert, um eine optimale Ausleuchtung der Umgebung zu gewährleiten. 

Hinzufügend können die neuen Doppelschleifen- Stahlrohrrahmen erwähnt werden, bei dem die vorderen Querstreben nun nicht mehr sichtbar sind. Laut den Aussagen von Honda, führt dies zu einem steiferen Rahmen, da hier ‚geradere‘ Hauptholme verwendet werden. Daraus ergibt sich ein netter Nebeneffekt: Es können 1,8kg Gewicht eingespart werden. Ebenfalls neu ist der Heckrahmen aus Aluminium, der angeschraubt ist und ebenfalls zu einer kleinen Gewichtsersparnis von ca. 0,5kg führt. 

Weitere Neurungen werden im späteren Verlauf des Testberichtes behandelt. 


Motor 


Here it Comes:


Das Herzstück! Ein überarbeiteter 270°C Reihen- Zweizylinder. Laut Informationen seitens Honda ist es der erste ‚Euro 5‘- konforme Motor überhaupt.


Er ist sehr linear abgestimmt und ist auf ‚Fühlebene‘ über das gesamte Drehzahlband absolut kontrollierbar. Der Durchzug ist ausreichend, um Autos zügig und souverän zu überholen. Im Reisebetrieb mit Sozius und Gepäck ist der Durchzug in den meisten Situationen ebenfalls ausreichend.


Hierzu  aber nochmals erwähnt,  wir Fahren  mit DCT- Getriebe und diese selbstredend etwas Träger ist als jene mit einem herkömmlichen Getriebe.


Zu niedrige Drehzahlen führen zu unangenehmen Vibrationen im gesamten Fahrzeug. Im normalen Landstraßenbetrieb ist die Africa Twin überaus zureichend motorisiert. Im mittleren Drehzahlbereich ist die Komfortzone des Antriebes, im oberen Drehzahlbereich kann der Antrieb nicht glänzen, ist jedoch ausreichend, um nach vorne zu kommen. Der Motor ist durchweg passend zum Konzept der Africa Twin und die ‚Euro 5‘- Hürde wurde von Honda perfekt gemeistert. Ein Aspekt ist zusätzlich häufig positiv aufgefallen: Der Sound! Wir konnten vorab schon ein anderes Testbike - nach neuster Abgasnorm- heranziehen, wodurch das ‚Euro 5‘- Schreckgespenst immer aktueller wird. ABER: Honda zaubert hier aus dem Motor mit Original- Auspuff wirklich pure Freude aus dem Hut! 


Doppelkupplungsgetriebe (DCT) 



Das DCT Getriebe ist eine Sonderausstattung und besitzt zwei Automatikmodi. Wahrscheinlich werden viele jetzt die Augenbraun hochziehen oder sich sogar an die Stirn fassen, wenn sie ‚Automatik‘ lesen. ABER so viel vorweg: Es ist nahezu perfekt umgesetzt!


 Für alle, die mehr Wissen wollen: Keep on reading! 


Es ist kein klassischer Kupplungshebel mehr an der linken Lenkerseite, sondern nur ein Hebel als Parkbremse, zu finden.




 


Wie vorab bereits erwähnt, gibt es zwei Modi dieser Automatik. Der D-Modus wird durch einmaliges Drücken der A/M- Taste an der rechten Lenkerseite aktiviert.


Das Getriebe legt den ersten Gang ein und öffnet die Kupplung sobald ein leichter Gas- Impuls erfolgt und schon rollt das Motorrad sehr sanft und absolut ruckelfrei.


Meines Erachtens funktioniert dies besser als so manches Doppelkupplungsgetriebe anderer deutscher Hersteller in sämtlichen PKWs. Wenn der Gasgriff geschlossen ist und ein weiteres Mal die A/M- Taste gedrückt wird, befindet sich das Getriebe im S-Modus, der insgesamt drei sportliche Schaltmuster bietet.


Das bedeutet, dass die unterschiedlichen Stufen Auswirkungen auf die Gänge haben, indem sie länger ausgedreht und früher zurückgeschaltet werden. Dies hat den Vorteil, dass der Motor auf einer höheren Drehzahl gehalten wird, falls es mal sportlicher zugehen soll.


Auch im Soziusbetrieb ist der S-Modus angenehmer, da es fast keine Vibration im Motorrad gibt. Ich persönlich habe das Motorrad fast ausschließlich im S-Modus bewegt, weil der D-Modus zwar im Solobetrieb funktioniert, jedoch für Fahrten mit Sozius etwas zu früh hochschaltet und man sich oftmals in einer " für mich " zu niedrigen Drehzahl befindet. Hierdurch ist die Fahrbarkeit mit Sozius weder komfortabel noch zuträglich.


Ein weiteres, wichtiges Detail ist, dass das DCT Getriebe erkennt, wenn der Fahrer explosiv vorwärtskommen will und den Gasgriff schlagartig auf ‚Vollgas‘ dreht. Hier schaltet das Getriebe - ähnlich wie im Auto – bei einem Kickdown zurück, um einen maximalen Vortrieb zu generieren. Man hat aber konstant die Möglichkeit den Gangwechsel über den Schalthebel an der linken Lenkerseite mittels Daumen und Zeigefinger manuell zu beeinflussen. In der überarbeiteten DCT Elektronik wird sogar die Schräglage, die von der IMU übermittelt wird, in die Strategie der Gangwechselarbeit mit einbezogen. 


Im Offroad Modus ist das Getriebe in der Lage über den sogenannten G-Schalter den Kupplungsschlupf dynamisch anzupassen, wodurch das Motorrad im Getriebe direkter anspricht. Die ausgesprochen gute Funktionalität hat mich wirklich überrascht und zugleich beeindruckt. Am Anfang - insbesondere im Offroad Bereich- muss man sich erst daran gewöhnen, dass man nicht ständig eigenmächtig mit der Kupplung arbeitet. Auf der Straße ist dies jedoch innerhalb kurzer Zeit schon automatisiert, da es im Stadtverkehr oder auf seiner längeren Urlaubstour sehr angenehm ist. Ich erachte das DCT Getriebe als einen deutlichen Komfortgewinn. Die Schaltvorgänge sind fast ausschließlich ruckelfrei und beim ‚Herunterschalten‘ wird automatisch ein Zwischengas- Impuls gegeben, welches ebenfalls einen enormen Komfort ausmacht.


Ebenfalls ein , sehr willkommener Nebeneffekt ist, dass sich dieser ‚Zwischengasstoß‘- Sound in Verbindung mit dem Auspuff der Honda Africa Twin hervorragend anhört. Meine kleinen Zweifel, Vorurteile oder Skepsis im Vorfeld wurden komplett (!) beseitigt und ich plädiere für einen Kauf der Africa Twin mit DCT Getriebe


Zum Schluss sollte jedoch erwähnt werden, dass dieses Getriebe ca. 10kg mehr an Gewicht aufweist als das herkömmliche Getriebe und dadurch einen größeren Verlust im Antriebsstrang aufweist.

Jedoch ein kleiner Hinweis am Ende: Optional kann sogar ein Fußhebel bestellt werden, womit das DCT- Getriebe in gewohnter Weise mit dem Fuß manuell geschaltet werden kann. 


Fahrwerk & Fahrverhalten 

 

Die Einstellmöglichkeiten des elektronischen Fahrwerks von Showa (EERA) sind vielfältig und erfordern etwas Einarbeitung seitens des Besitzers. Einmal verinnerlicht möchte man diese Möglichkeit vermutlich nicht mehr missen.


 



Es gibt grundsätzlich 4 Kennfelder in den jeweiligen Fahrmodi namens Tour, Urban, Gravel und Offroad.


Die Dämpferrate wird in zügigen 15 Millisekunden angepasst, wodurch es einwandfrei funktioniert. Es klingt unspektakulär, ist dafür aber durchweg transparent spürbar für den Fahrer. Die meisten Besitzer werden vermutlich erstmal mit dem Tour- Modus starten, bei dem man zunächst die Federvorspannung im Stand mithilfe der vollautomatischen Einstellung per Touchscreen anpassen sollte. Es gibt die Möglichkeit der elektrischen Federvorspanngsanpassung auf Solo, Sozius und Soziusbetrieb mit Gepäck.


Danach hat man ein sehr direkt reagierendes Fahrwerk, welches Bodenwellen und Schlaglöcher sehr gut dämpft, jedoch gleichzeitig auch ein gutes Feedback der jeweiligen Bodenbeschaffenheit abgibt. Selbst bei starken Bremsmanövern reagiert das elektronische Fahrwerk schnell, um ein zu tiefes eintauchen der Front schnell zu kompensieren. Der Mittelweg zwischen straff und dennoch komfortable ist für ein Fahrwerk hier überdurchschnittlich gut.


Diese verlässliche und sichere Funktion agiert deshalb so gut, da Honda sowohl hinten als auch vorne sogenannte Hubsensoren am Fahrwerk verbaut hat. Des Weiteren gibt es Sensoren, die das Gewicht messen und anschließend alle Daten komprimiert in der IMU verarbeitet werden, bevor sie danach mit der Elektronik des Fahrwerks kommunizieren, um so die Regelung der Fahrwerkskomponenten dynamisch anzupassen- Wow! Klingt sehr komplex und fortschrittlich, wird jedoch im Laufe der Zeit mehr und mehr aufzufinden sein. Neben den vier Automatikmodi besteht noch die Möglichkeit, die Fahrwerkseinstellungen lückenlos nach eigenem Wunsch zu konfigurieren. Dafür stehen zwei frei einstellbare Benutzermodi bereit. Dort können alle Einstellungen zum Fahrwerk individuell abgespeichert werden.


Ich würde in dieser Fahrzeugkategorie jedem zu dem elektronischen Fahrwerk raten!     

Bedienkonzept und Elektronik 



Das ‚Gehirn‘ der Africa Twin Adventure Sports - die sechsachsige inertiale Messeinheit IMU – überwacht stetig alle dynamischen 3D- Bewegungen in Echtzeit. Sie ist zuständig für die 7- stufige Honda Selectable Torque Control (HSTC),

die Wheelie Control (3- stufig), die Motorleistung und die Motorbremse (jetzt 3- stufig). Alle Funktionen können über den neuen 6,5- Zoll Touchscreen konfiguriert werden, sogar mit Handschuhen.



Wenn ihr wissen möchtet, was euch im Detail "im und am" neuen Display erwartet?

 dann drückt doch einfach mal auf Play!









Die Bedienung des Touchscreens wird aus Sicherheitsgründen nur freigeschaltet, wenn das Fahrzeug auf der Stelle steht. Dies erscheint mit sehr sinnvoll, um den lebenswichtigen Blick nicht von der Straße zu nehmen😉. An den Fahrassistenzsystemen hat Honda nicht gespart, da die Traktionskontrolle 

HSTC in den Stufen 1 bis 4 schnell und sanft, aber nicht ruckartig geschieht. Die Regeleingriffe sind in ihrer Intensität sehr fein abgestuft, sodass kein Unterschied zwischen Stufe 1, 2, 3 oder 4 festzustellen ist. Die Stufen 5 bis 7 sind in ihrer Abstufung grobmaschiger, wodurch ein Unterschied sofort spürbar wird.


Viel Freude bereitet die Tatsache, dass es für jeden Untergrund die richtige Einstellung gibt, welches ich als großen Vorteil verbuche. Die 3- stufige Wheelie Control agiert unaufgeregt und kontrollierbar, da der Neigungswinkel und die Raddrehzahlen ständig miteinander verglichen werden. So erhält man nach kurzer Zeit und kurzem Test auf einem abgesperrten Testgelände die perfekte, persönliche Einstellung auf dem Bike. Das ABS arbeitet sportlich und greift später ein als ich anfangs vermutete.


Ich bezeichne es genau aus diesem Grund als sehr gelungen. Es verfügt erweiternd über eine Abhebeerkennung des Hinterrades, welches natürlich eine sportliche Abstimmung erlaubt. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit das ABS am Hinterrad im Offroad Modus zu deaktivieren. Die Africa Twin verfügt auch über ein Kurven- ABS, welches ich aber bewusst nicht testen wollte.


Ich hoffe ihr verstehet meine Bedenken😉.


Ich habe mir dennoch sagen lassen, dass es schräglagenabhängig agiert und sich ebenfalls sämtliche Daten hierzu aus der IMU einholt. 



Die Bedienung per Touchscreen erfordert etwas Eingewöhnung, welches jedoch der Komplexität und Vielfältigkeit aller Einstellungsmöglichkeiten geschuldet ist. Einige Aspekte müssen anfänglich im Handbuch nachgeschlagen werden, wobei viele Inhalte schnell verinnerlicht sind.


Von Vorteil sind hier wieder beide Benutzermodi, in denen man sich in aller Ruhe seine favorisierten Einstellungen der Elektronik abspeichern kann. Ebenfalls ist es möglich über die linke Lenkerarmatur durch den gesamten Bildschirm zu switchen und sämtliche Einstellungen vorzunehmen. Die Bedienung ist intuitiv und nach kurzer Zeit verständlicher. Dennoch: Hier besteht durchaus noch etwas Potenzial zur Verbesserung. Ich selber habe das meiste im Stand per Touchscreen konfiguriert und anschließend abgespeichert, sodass durch die Modi geswitched werden kann. Das Display ist außerdem bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend abzulesen.


Als unausgereift empfinde ich die Position und Größe des Blinker- Schalters, da die Wippe etwas größer und besser fühlbar sein sollte, insbesondere dann, wenn Handschuhe getragen werden. Das große Display verfügt über 


Apple CarPlay®. Dazu muss das iPhone® nur an die USB- Buchse der rechten Seite angeschlossen werden. Diese Funktion muss ich in diesem Testbericht leider unberücksichtigt lassen,


da Android Geräte außer Acht gelassen werden und demnach kein Endgerät zur Verfügung stand. Hier sehe ich ebenfalls großen Verbesserungsbedarf, um auch eine größere Verbrauchergruppe erreichen zu können. 


Reisetauglichkeit 



Um die Reisetauglichkeit individuell anzupassen gibt es im offiziellen Zubehör von Honda zwei unterschiedlich Hohe Sitzbänke. Eine der beiden Sitzbänke verringert die effektive Sitzhöhe um ca. 30mm. Die andere erhöht die Sitzposition um ca. 30mm. Ich bin ca. 180cm groß und komme problemlos einen kompletten Tagesausflug ohne Veränderung damit zurecht. Dieses Motorrad bietet hervorragende Langstreckenqualitäten, es ist absolut konfliktfrei ca. 500km (auch im Soziusbetrieb) an einem Tag zurückzulegen. Durch das höhenverstellbare Windschild kann jedem Fahrer auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden und es bietet zusätzlich auch bei schlechtem Wetter ausreichend Schutz für eine Fahrt im Regen. 

 

Fazit 


Im neuen Modelljahr entwickelt Honda die hervorragende Africa Twin konsequent weiter und verbessert vorhandene Eigenschaften spürbar.


Der Motor ist wirklich nahezu perfekt für dieses Fahrzeugkonzept geeignet und erfüllt seinen Job noch souveräner als der Vorgänger, welches auch mit der Mehrleistung zusammenhängt.


Die Neuerung im Bereich des elektronischen Fahrwerks und der neuen Generation des DCT- Getriebes, setzen dem Gesamtkonzept die Krone auf. Das verringerte Gewicht war für mich nicht spürbar, weshalb dieser Aspekt trotzdem nicht als negativ bewertet werden kann.


 Bei einem Gesamtgewicht von 238kg (vollgetankt) ist so eine Verringerung nur schwer zu spüren. Bei der Konnektivität sehe ich Verbesserungspotenzial und hoffe somit, dass das nächste Modelljahr auch für Android- Besitzer eine Möglichkeit der Navigation bereithält, um kein Zusatzhalterung extra am Lenker befestigen zu müssen, sondern das hervorragend- ausgearbeitete Display direkt nutzen zu können. Die Africa Twin festigte bei mir nach kurzer Zeit den Eindruck, dass es sich um ein durchdachtes und fertig entwickeltes Motorrad handelt. Wer ein nahezu perfekt funktionierendes, alltagstaugliches sowie für Reisen geeignetes Motorrad sucht, sollte sich die voll ausgestattete Version unbedingt für eine Probefahrt ausleihen, um meine Euphorie nachempfinden zu können. 



Euer Christopher  

 


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Für alle Fans von leistungsstarken Motorrädern im klassischen Outfit bringt TRIUMPH Motorcycles gleich zwei neue, mit vielen technischen Upgrades ausgestattete Speed Twins auf den Markt: die Speed Twin 1200 und das noch dynamischere Modell Speed Twin 1200 RS. Beide Bikes kommen mit einer um 5 PS höheren Motorleistung sowie umfangreichen Verbesserungen am Fahrwerk und einem erweiterten Technologie-Paket mit Kurven-ABS und -Traktionskontrolle.  Die zudem mit einem frischeren, sportlich-klassischen Design versehenen neuen Speed Twins heben damit das bekannt dynamische Fahrverhalten auf ein neues Level.
von websitebuilder 16. September 2024
Seit 2017 besteht zwischen KTM und dem chinesischen Motorradhersteller CFMoto ein Joint Venture, bei dem die Österreicher 49 Prozent der Anteile besitzen. CFMoto produziert seit 2020 Motoren und Modelle, die auf den Reihenzweizylindern der KTM-Baureihen 790 und 890 basieren. Auch im Vertrieb und beim Aufbau des Händlernetzes arbeiten beide Hersteller zusammen. Das bisherige Spitzenmodell von CFMoto ist die Reiseenduro 800 MT, die mit einer beeindruckend umfangreichen Ausstattung aufwartete aber uns damals nicht komplett überzeugte. Die neueste Modellvariante der Reiseenduro CFMoto 800 MT ist die Explore Edition, die im Februar 2023 vorgestellt wurde. Ihre erweiterte Ausstattung und Funktionspalette machen sie zu einer der am besten ausgestatteten Reiseenduros ab Werk, besonders in dieser Hubraum- und Preiskategorie. Ein technisches Highlight der Explore Edition ist das Totwinkel-Warnsystem mit Radarsensoren im Heck, das Spurwechsel sicherer gestalten soll. Zusätzlich erhält sie ein größeres TFT-Farbdisplay mit 8 Zoll Diagonale anstelle von 7 Zoll. Integriert sind auch Sprachsteuerung, Bluetooth-Konnektivität mit Pfeilnavigation, weitere Multimedia-Funktionen und ein Reifenluftdruck-Kontrollsystem. Was sich genau hinter der Explorer Edition verbirgt, und ob sie aktuell überzeugt? Erfahrt ihr im Video.
von websitebuilder 2. September 2024
Cardo Systems und der bekannte Actioncam-Spezialist Insta360 starten eine neue Partnerschaft.  Ziel ist es, gemeinsame Innovationen im Bereich der On- und Off-Road-Abenteuer voranzubringen. Die Partnerschaft verbindet die besten Actionkameras und Motorrad-Kommunikationssysteme und optimiert damit den Spaß für all jene, die ihre Fahrerlebnisse gerne dokumentieren und teilen. Nicht erst seit dem Siegeszug von Social Media ist klar: Fotos, Videos und Kommunikation auf allen Ebenen wachsen immer mehr zusammen. Da wundert es nicht, dass Cardo Systems – der Erfinder der Bluetooth-Kommunikation im Helm – und der Actioncam-Spezialist Insta360 nun eine Partnerschaft der beiden Marken auf den Weg gebracht haben.
von websitebuilder 2. September 2024
Einen Satz Aktionsreifen kaufen und 30 € Cashback erhalten Aktionszeitraum: 1.9. bis 15.10.2024 Teilnehmende Länder: Deutschland und Österreich Dunlop Aktionsreifen: Trailmax Meridian, Trailmax Raid, Mutant, RoadSmart IV
von websitebuilder 2. September 2024
SW-MOTECH Zubehör für die BMW F 900 GS jetzt verfügbar
von websitebuilder 26. Juli 2024
Große Emotionen und Adrenalin garantiert: Die neue Panigale V4 verfügt über ein noch besseres Leistungsgewicht und erreicht dank der Gewichtsreduzierungen und einem leistungsstarken Motor einen Wert von 1,15 PS pro Kilogramm.  Sie ist auf der Rennstrecke noch schneller, bietet noch mehr Fahrspaß und ist für Fahrer aller Niveaus, vom Amateur bis zum Profi, weniger ermüdend Aerodynamik und Performance haben das Centro Stile Ducati bei der Entwicklung des neuen Designs geleitet, das sich durch sinnliche und unverwechselbare Linien auszeichnet Von der MotoGP abgeleitete Technologien ermöglichen den Enthusiasten, das Fahrgefühl der professionellen Fahrer zu erleben
von websitebuilder 23. Juli 2024
Der Trailmax Meridian, ein 90/10 Reifen, wurde 2019 als Teil des Dunlop-Portfolios vorgestellt. Ist er ein Laufleistungswunder für lange Touren oder eher ein Kurvenjäger für die nächste Schwarzwaldtour? Oder vielleicht sogar eine Kombination aus beidem? Wir haben den Reifen genauer betrachtet und die Gelegenheit genutzt, ihn auf der aktuellen BMW-GS 1300 im Rahmen der Dunlop-Bikes 2024 zu Fahren. Es sei vorweggenommen, dass wir mit der 1250GS und der 1300GS bestens vertraut sind und jedes Bauteil genau kennen. Nach über 120.000 km auf der 1250 in den Jahren 2022/23 und bereits etwa 25.000 Testkilometern auf der 1300er können wir behaupten, die GS gut genug zu kennen, um ein fundiertes Urteil abzugeben. Dunlop bietet eine breite Palette an Motorradreifen für verschiedene Anwendungen, die größtenteils im Touring-Segment angesiedelt sind – von links nach rechts. Trailmax Meridian - Trailmax Raid - Trailmax Mixtour - Trailmax Mission
von websitebuilder 19. Juli 2024
TRIUMPH Motorcycles bringt eine neue Variante des extra-wendigen Kultmotorrads Street Triple, die sich speziell an jüngere Fahrer und Besitzer des A2-Führerscheins richtet. Der überarbeitete 765 ccm-Dreizylindermotor leistet in der neuen A2-Variante der Street Triple 765 R nun 70 kW anstatt der bekannten 88,3 kW und kann mit dem als Zubehör erhältlichen Restriktor-Kit auf A2-konforme 35 kW gedrosselt werden. Da alle anderen Komponenten der neuen „Streety“ identisch mit der stärkeren Schwester sind, ist maximaler Fahrspaß garantiert!
von websitebuilder 19. Juli 2024
SW-MOTECH erweitert sein Produktportfolio im Bereich Sicherheit: Die neuen Lenkerendenspiegel verbinden aerodynamisches, elegantes Design mit Funktionalität - perfekt für Naked Bikes, sportliche Maschinen und moderne Scrambler oder Café Racer im Retro-Stil.
von websitebuilder 20. Juni 2024
H-D Präsentierte vor kurzen Ihre neuen 2024er Street & Road-Glide Modelle. Auf einer Damaligen kurzen Testfahrt waren wir Positiv gestimmt und wollten euch deshalb, dass Modell noch einmal näher und im Detail Vorstellen .  Viel spaß beim Video
von websitebuilder 7. Juni 2024
Nur 270 Motorräder in limitierter Auflage werden von der Speed Triple 1200 RR Breitling Limited Edition erhältlich sein. Das neue Edelbike besticht unter anderem durch eine Premium-Lackierung mit handgemalten goldenen Details, einem Luxus-Ledersitz mit aufwändigen, „französischen“ Nähten sowie einem hochwertigen Akrapovic-Schalldämpfer. On top bringt Breitling gleich zwei passende Uhrenmodelle auf den Markt:  Das TRIUMPH Owners Exclusive Modell ist ausschließlich für die Besitzer des neuen Bikes reserviert, während der Chronomat B01 42 TRIUMPH frei verfügbar ist. Beide Uhren sind aus Titan und 18-karätigem Rotgold gefertigt, besitzen ein anthrazitfarbenes Zifferblatt und korrespondieren perfekt mit dem edlen Design des Motorrads.
von websitebuilder 7. Juni 2024
Um den europäischen Motorradrennsportfans das Harley Feeling nahezubringen, engagiert sich Harley-Davidson künftig beim der MotoGP. In der Saison 2024 wird die Motor Company bei mehreren Rennen vertreten sein und den Besuchern die Möglichkeit bieten, etliche Maschinen von Amerikas traditionsreichstem Motorradhersteller zu erleben. Abenteuer sind ein essenzieller Bestandteil der Harley-Davidson DNA und damit auch einer mehr als 100-jährigen Rennsportgeschichte mit nationalen und internationalen Erfolgen – denn die Marke ist auch auf dem Racetrack zu Hause. So nimmt das amerikanische H-D Factory Race Team derzeit erfolgreich an der MotoAmerica King of the Baggers Rennserie in den Vereinigten Staaten teil und in Europa treten Performance Baggers und Hooligan Bikes erstmals bei deutschen Langstreckenrennen an. MotoGP Fans werden Harley-Davidson bei folgenden Rennen antreffen können: · Motul TT Assen, TT Circuit Assen, Niederlande, 28. bis 30. Juni · Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland, Sachsenring, Deutschland, 5. bis 7. Juli · Monster Energy British Grand Prix, Silverstone Circuit, Großbritannien, 2. bis 4. August · Motorrad Grand Prix von Österreich, Red Bull Ring – Spielberg, Österreich, 16. bis 18. August  Die Ausstellung der US-Bikes bietet jede Menge Gesprächspotenzial für Kunden, Fans der Marke und Motorradenthusiasten, die das eigene Abenteuer auf der Straße suchen oder die einfach nur neugierig auf die neuesten Maschinen von Harley-Davidson sind. Inspiration gibt’s auch unter H-D.com oder bei einem Besuch des nächstgelegenen Harley-Davidson Vertragshändlers.
von websitebuilder 24. Mai 2024
Der unverwechselbare Stil der Diavel V4 bringt Ducati die höchste Anerkennung des internationalen Designwettbewerbs ein: Die Auszeichnung "Best of the Best" ist den Kreationen vorbehalten, die neue Maßstäbe setzen. Für den Motorradhersteller aus Bologna ist dies die vierte "Best of the Best"-Auszeichnung beim Red Dot Award: die Diavel V4 folgt auf die 1199 Panigale, die XDiavel und die Diavel 1260  Zwei Jahre nach ihrer Vorstellung hat die Diavel V4 bereits eine Vielzahl wichtiger Designpreise auf der ganzen Welt erhalten und sich als echte Stilikone profiliert Borgo Panigale (Bologna, Italien), 22. Mai 2024 - Die Ducati Diavel V4 hat bei den Red Dot Awards 2024 in der Kategorie Produktdesign die Auszeichnung "Best of the Best" erhalten. Dieses Prädikat, das zu den renommiertesten auf internationaler Ebene zählt, würdigt jedes Jahr die Exzellenz in der Welt des Designs. Es ist eine Bestätigung für die Einzigartigkeit und das Markenbewusstsein der in Borgo Panigale entworfenen und hergestellten Motorräder. Der Red Dot Award entstand 1955 und zeichnet die originellsten Vorschläge für Stil und Innovation aus. Der Preis wird von einer Jury aus Experten für Produktdesign, Kommunikationsdesign und Designkonzepte vergeben. Dieses Jahr erhielt die Diavel V4 den prestigeträchtigen Titel "Red Dot Award 2024: Best of the Best", die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs, die ausschließlich Kreationen vorbehalten ist, die einen neuen Standard im jeweiligen Sektor gesetzt haben. Diese Auszeichnung ist die jüngste in einer Reihe von Erfolgen für das Ducati Design. Sie wurde 2013 der 1199 Panigale, 2016 der XDiavel und 2019 der Diavel 1260 verliehen. Diese Motorräder kombinieren Stil, Raffinesse und Performance auf unverwechselbare Weise. Mit ihrem raffinierten Stil und ihrer muskulösen und eleganten Linienführung, mit optisch auf die Front konzentrierten Massen und einem agilen und schlanken Heck mit feinen Details wie den Fußrasten und dem versenkbaren Soziusgriff, hebt sich die Diavel V4 als echte Stilikone in der Szene des Motorraddesigns ab . Der V4 Granturismo-Motor ist ein charakteristisches Element sowohl für den Stil als auch für die Performance dieses Motorrads, dessen kühne Ästhetik durch unverwechselbare Elemente wie die spektakulären Leuchtengruppen, den imposanten 240 mm breiten Hinterreifen mit Fünf-Speichen-Felge und den sichtbaren Vierfach-Schalldämpfer unterstrichen wird. Fast zwei Jahre nach ihrer Vorstellung hat die Diavel V4 die Anerkennung der bedeutendsten Institutionen im Bereich Design und der internationalen Presse erhalten. Unter den Anerkennungen ragen der prestigeträchtige Good Design® Award, der weltweit älteste Designpreis, und die vom Rat für Formgebung vergebene Besondere Erwähnung beim German Design Award 2024 heraus. Die Verleihung des Red Dot Award 2024 findet am 24. Juni im Aalto-Theater in Essen statt. Die Preisträger werden im Red Dot-Museum ausgestellt, das sich ebenfalls in Essen befindet und nun zum UNESCO-Welterbe Zollverein gehört. Auf der Website Ducati.com gibt es einen speziellen Bereich, der den Designprinzipien des Motorradherstellers aus Bologna gewidmet ist. Die Diavel V4 (Link zur entsprechenden Seite hier) ist bei den Händlern des Ducati Netzwerks in der klassischen Farbe Ducati Red oder in der glänzend schwarzen Version Thrilling Black erhältlich.
von websitebuilder 22. Mai 2024
Mit dem neuen PACKTALK PRO bringt Cardo Systems ein Kommunikationssystem auf den Markt, welches mit seinem integrierten Crash Detection System ein bislang unbekanntes Level an Sicherheit auf dem Motorrad bietet. Das neue Topmodell des Erfinders von Headsets in Motorradhelmen ist mit seinen 45mm-JBL-Lautsprechern zudem wegweisend bei der Soundqualität, besitzt eine praktische Ein- und Ausschaltautomatik und besticht durch sein elegantes „all black“-Design. Cardo Systems, der Weltmarktführer bei drahtlosen Kommunikationssystemen im Powersports-Segment, präsentiert mit dem PACKTALK PRO ein Kommunikationssystem mit einem Funktionsumfang, der seinesgleichen sucht. Unter anderem besitzt das System als erstes Produkt seiner Art ein völlig neu entwickeltes System zur Sturzerkennung, welches eigenständig Unfallsituationen wahrnehmen und bei Bedarf eine Notfall-SMS absetzen kann.
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