Auf große Tour mit Yamahas Mittelklasse-Enduro

Der perfekte Bike Test, ist immer noch ein Langzeit Test.



So geschehen mit der Yamaha Ténéré 700 Mitte Oktober 2022.


Da es zu dieser Jahreszeit in den heimischen Gefilden oder deren Nähe mit dem Wetter nicht unbedingt so toll bestellt sein muss, ging es etwas weiter in den Süden.

Das Ziel waren die Pyrenäen und weitere Teile Nordspaniens. Hier verspricht das Klima auch im Herbst oft noch angenehme Temperaturen und zudem traumhafte Straßen jeglicher Art, um einem Motorrad ordentlich auf den Zahn zu fühlen.


Und da die Yamaha auch für abseits befestigter Wege gut gerüstet daherkommt, findet man in dem Zielgebiet auch mehr als genug Möglichkeiten,

die (wunderbaren und kurvigen) Asphaltbänder zu verlassen. Dazu aber später mehr.


Yamaha hat sich seinerzeit sehr viel Zeit gelassen, diesen Klassiker des Endurobereichs neu aufleben zu lassen. Vor heute 40 Jahren erblickte die erste Ténéré (im Jahre 1983) als 600 cm³ Einzylinder die Welt und machte den Namen schnell zum Kult.


Neben größeren Schwestermodellen (als Super Ténéré) endete die Geschichte dann 2016 mit dem letzten 660er Einzylinder. Seitdem wartete die große Fangemeinde auf den Nachfolger, der dann endlich ab 2019 aus den Werkshallen rollte. In diesen 3 Jahren wurde eine komplett neue Maschine entwickelt und dabei kehrte man dem altehrwürdigen Eintopf auch den Rücken.

Die bei den Vorgängern zur Verfügung stehenden Leistung in und etwas unterhalb der 50PS-Klasse genügt den heutigen Ansprüchen für eine reisetaugliche Enduro einfach oft nicht mehr. Dem Single folgte ein Zweizylinder und dafür hatte man im Hause Yamaha ein passendes Aggregat im Regal liegen: Den wunderbaren CP2-Motor, der mit seinen 689cm³ Hubraum seinerzeit in der MT-07 Premiere feierte und seitdem einen hervorragenden Ruf genießt. Zu Recht, möchte ich gleich anmerken!

Ansonsten gab man sich bei der Wiederauferstehung betont puristisch. Frei nach dem Motto: Was nicht da ist, kann auf großer Reise auch nicht kaputt gehen.

So verzichtete Yamaha ganz bewusst auf alle möglichen elektronischen Helferlein und Anpassungsmöglichkeiten. Einzig das (vorgeschriebene) ABS ist vorhanden.

Auch sonst gab man sich eher etwas klassisch. Kein aktuelles buntes TFT-Display, hier setzt man noch auf eine herkömmliche LCD-Anzeige. Diese hat ein Hochkant-Format, vielleicht eine Anlehnung an ein klassisches Roadbook auf Rolle, wie es zu Anfangszeiten der Ténéré noch oft genutzt wurde.


Einzig bei der Beleuchtung setzte man auf moderne LED-Technik. Deutlich mehr Lichtausbeute und dazu bessere Haltbarkeit sprechen eindeutig für die moderne Lösung. Zudem gibt es heute auch eine übliche Nasssumpfschmierung, die frühen einzylindrigen Ahnen (ich hatte selber mal eine 1994er XTZ 660) kamen noch mit Trockensumpfschmierung daher.

Die Eckdaten: Vollgetankt 204kg, Offroad-übliche Bereifung mit (90/90) 21” Vorderrad und (150/70) 18” hinten, dazu Federwege von 210/200mm, Stahlrohrrahmen, 16l Tank, steiles Windschild, Handprotektoren und Motorschutzblech. Der Antrieb liefert 54kW (73PS) bei 9000 1/min und hat ein max. Drehmoment von 68Nm bei 6500 1/min. Bereift kommt unsere Testmaschine mit den Serienpneus Pirelli Scorpion Rally STR daher. Auch wenn die Reifen mit “Tubeless”, also schlauchlos gelabelt sind, ist hier ein Schlauch auf den Felgen im Einsatz. (Diese Info habe ich daher, weil ich auf dieser Tour vorne einen Plattfuß hatte) 

Dazu gibt es für den Praxiseinsatz Halteschrauben für z.B. Spanngurte im Bereich des Soziusplatzes. Was die Ténéré hingegen nicht hat, ist ein Hauptständer. Diesen wiederrum bringt die Reisebegleitung in form von einer Aprilia Tuareg 660 vom Werk aus mit.

Zu haben ist das ganze Paket dann für 10.774€, wer viel technischen “Schnickschnack” weg lässt, muss es sich auch nicht zahlen lassen.

Genug zur Theorie und Datenblättern. Was wirklich zählt, ist ja immer auf der Straße! Oder aber, bei so einer Enduro, auch gerne einmal abseits davon.


Auch da sollte die Yamaha in den 12 Tagen im Zielgebiet zeigen, was sie denn so kann. Oder vielleicht eher, wie umgänglich sie für den teilweise nur bedingt Enduro-erfahrenen Piloten ist.



Los ging es aber auf der Straße. Direkt beim Aufsitzen stellte sich bei mir ein gewisses Wohlgefühl ein. Alles passt hier für mich. Lenker (Breite, Höhe und Abstand), Fußrasten samt Kniewinkel und Sitzposition. Auch die Hebel liegen gut in der Hand, verstellbar in der Weite ist allerdings nur der Bremshebel. 

Beim Starten gibt es direkt wieder ein wenig von “wie es früher war”. Es gibt nämlich noch einen separaten Startknopf. In den letzten Jahren, mit den immer mehr werdenden Schalterchen überall, ist dieser ja oft zu einem Kombiknopf mit dem STOP-Schalter geworden. Hier noch nicht, nun denn.

Das nächste, was ich bemerke: irgendetwas ist da im Bereich des rechten Knöchels. Der Anschluss des Seilzuges an der Kupplung steht hier ein wenig heraus und hat wohl deswegen auch einen kleinen Schutzbügel bekommen. Ich will hier gleich anmerken, dass das nicht störend ist, es fällt beim ersten Aufsitzen nur auf.

Was auch direkt nach dem Ortsausgang auffällt: wie toll dieser Motor ist. Natürlich agiert der nicht in einer Leistungsklasse, wo einem direkt die Spucke wegbleibt.


Aber trotzdem begeistert es immer wieder, wie ordentlich das CP2-Triebwerk mit seinen überschaubaren Eckdaten aus dem Drehzahlkeller hochzieht. Nie während der ganzen Tour sollte irgendwann das Gefühl aufkommen, dass es hier an Leistung und Vortrieb fehlt. Der Antrieb fühlt sich kräftiger an, als die nackten Zahlen hergeben.


Diese Einschätzung bestätigte sich direkt am ersten Tag, an dem uns unser Weg über diverse französische Pyrenäen-Klassiker der “Tour de France” führen sollte. Sehr leicht und handlich zieht die Ténéré sauber durch die zahlreichen Kurven, die in allen möglichen Radien gereicht werden. Ebenso souverän geht es von den Bergen wieder herunter, hier arbeiten die Bremsen im besten Sinne unauffällig. Immer mit gutem Druckpunkt, dazu kräftig, ohne dabei zu bissig zu werden.


 Das Fahrwerk kommt knackig straff daher und die Gasannahme ist recht direkt. Beides so, wie ich gerne mag. Das markante Windschild bietet dabei hervorragenden Schutz und funktioniert bei mir absolut frei von Windturbulenzen. Womöglich helfen dabei auch die kleinen Schild-Spoiler, die seitlich montiert sind. Wie auch immer, es funktioniert nahezu perfekt! Das ist bei mir wirklich seltener Fall.

Was mir auch noch auffällt, es muss recht “sauber” heruntergeschaltet werden. Ich neige offensichtlich ein wenig dazu, die Schaltwippe nicht ganz mit dem Fuß zu entlasten. Bei meiner 900er Tracer kann ich so trotzdem die Gänge nacheinander herunter steppen, hier hakt es dann doch hin und wieder etwas. Wie erwähnt, ist das eher meiner Gewohnheit anzulasten als der Maschine. Mein Mitfahrer auf der Tour hatte das entsprechend, bei einem der zahlreichen Maschinenwechsel, nicht zu bemängeln. Ihm passte hingegen der Kniewinkel nicht so ganz, diese war ihm ein wenig zu eng. Damit kam ich im Gegensatz dazu wunderbar klar. Jeder Körper ist halt ein wenig anders.

Eine weitere Sache, die mir direkt am ersten Tag passierte, hat mit der Stromversorgung zu tun. Und das ärgert mich ziemlich. Weil es so unnötig und zudem nicht neu ist. Die Ténéré verfügt (genau wie meine 900er Tracer auch) über eine Steckdose im Cockpit-Bereich, Typ “Zigarettenanzünder”. Für so einen gebräuchlichen Anschluss gibt es zahlreiches Zubehör, von USB-Netzteilen bis zu Mehrfachverteilern.


Man ist also maximal flexibel, so weit so gut.Konkret hatte ich mein TomTom-Navi zu versorgen und zudem sollte mein Smartphone unterwegs geladen werden. Also alles kein Hexenwerk und da diese Gerätschaften öfters mal bei Fremdmaschinen zum Einsatz kommen, habe ich da eine ganze Reihe passender Adapter etc. zur Hand. Bei einem Stopp musste ich dann allerdings feststellen, dass das TomTom über seinen Akku lief und mein Handy auch nicht mehr geladen wurde.

Schlagartig kam mir da meine Tracer 900 in Erinnerung, mit der ich anfangs eine ähnliche Erfahrung machen durfte. Dort war nämlich die Steckdose (und weitere, vorbereitete “Nebenverbraucheranschlüsse”, so nennen die sich) mit mickrigen 2A abgesichert!



Später am Quartier bestätigte sich meine Vermutung. Nach dem Einchecken im Hotel machte ich mich an die Beseitigung des Problems, denn eine Unterwegs-Stromversorgung ist für mich essentiell. Kurz online nach einer Anleitung geschaut und diese mit der Sicherungsbox unter der Sitzbank verglichen, schon offenbarte sich mir eine durchgebrannte 2A-Sicherung. Da muss ich Yamaha wirklich die Frage stellen: Was soll denn sowas?! 


Eine Ladeleistung von sagen wir einmal 30W ist bei einem modernen Smartphone heute nun wirklich nicht mehr ungewöhnlich. Mal abgesehen von Leitungs-. und Wandelverluste kann nun jede/r minimal im elektrischen Bereich gebildete Mensch ausrechnen, dass bei dieser Kombination und passendem Ladeadapter schon ein Strom von etwa 2,5A zustande kommt.


Klar, Sicherungen sollen die Leitungen vor Überlastung schützen. Ich habe in grauer Vorzeit selbst einmal eine Lehre im Bereich Elektrotechnik gemacht. Für 2A müssten schon mächtig feine Drähtchen verlegt sein. Sind es aber gar nicht, das konnte ich bei meiner Tracer seinerzeit selber feststellen. Selbst mit recht dünnen 0,75mm² Leitungsquerschnitt (und weniger waren das ganz sicher nicht) sind 10A drin. Sowas sollte auch keine Lichtmaschine im Betrieb überfordern.


Es gibt somit keinen wirklichen Grund für so eine kleine Sicherung. Oder einer, der sich mir gerade wirklich nicht erschließt.

Zudem sind 10A ja meist gar nicht nötig, ich ersetzte die durchgebrannte Sicherung durch eine aus der Reserve (immerhin gibt es da einige, sehr gut!) mit 5A. So waren immerhin schon rund 60W an Abgabeleistung möglich, was für meinen Bedarf wunderbar reichte. Zudem lud ich so unterwegs für den Rest der Tour auch hin und wieder noch parallel eine kleine Powerbank (mein USB-Adapter liefert max. 40W und das Navi ist recht bescheiden).

Folglich: Wer mit der Ténéré auf Tour gehen will und die eigenen elektronischen Geräte unterwegs laden will, sollte das im Auge behalten und die Funktion ggf. vorher überprüfen.

Dann hatte ich unterwegs öfters einmal gewisse Unstimmigkeiten mit der Bedienung der Displayfunktionen. Dieses ist strukturiert und immer gut erkennbar aufgebaut. Diverse Anzeigen (Temperaturen, Trip- und Gesamtkilometer, etc.) teilen sich manche Bereiche und sind dann mit Knöpfen (am rechten Griff und am Display selber) zu schalten. Hier kam ich über beide Bedienweisen immer wieder einmal in den Reset-Modus, anstelle zur nächsten Anzeige. Dieser Funktionswechsel könnte durchaus besser gelöst sein, ansonsten löscht man z.B. auch mal unterwegs einen Tageskilometerzähler unabsichtlich, wenn man nicht aufpasst.

So, jetzt aber genug mit dem Gemotze.

Nun wieder zurück zum Fahren, darum soll es ja nun primär gehen. Nach den ersten positiven Erfahrungen auf der Straße zog es uns bald schon ins Gelände. Inzwischen waren wir im nordspanischen Hinterland der Atlantikküste unterwegs und hier gibt es zahlreiche, legal befahrbare Offroad-Pisten. Viele davon gehören zum europaweiten TransEuroTrail (kurz TET, Navidaten dazu auf deren Webseite). Je nach Bereich und Abschnitt geht es über leichte, recht gut befahrbare Schotterpisten bis zum sehr groben Geläuf mit ordentlicher Steilheit. Wir hatten auf unseren Etappen von allem etwas dabei und ganz sicher war nie die Maschine das Problem auf diesen Abschnitten. Ganz im Gegenteil, die Ténéré machte alles sehr gut bis ziemlich ordentlich mit. Wenn man im Steilen bei losem Untergrund mal hängen bleibt, ist halt jedes Kilogramm zu viel. Ein absolutes Leichtgewicht ist die Yamaha nun auch nicht, aber ich war in so einigen Passagen wirklich ziemlich froh darüber, hier nicht mit einer Reiseenduro der größeren Klassen unterwegs zu sein. Da hätte ich sicher einige Male den Spaß verloren.

Kurzum: Hier gibt es für mich nichts zu meckern, außer am eigenen Können samt Fitness.

Das Wichtigste vor allem: Wir hatten bei unseren Ausflügen abseits der Straße stets Spaß und wenn etwas nicht so ganz klappte, lag es nicht am Motorrad.

An dieser Stelle möchte ich dann noch lobend die montierten Reifen erwähnen. Die Pirelli Scorpion Rally STR machten durchweg einen tollen Job! Es sind keine Stollenreifen, aber doch grob genug, um im Gelände gute Traktion zu bieten. Zumindest solange es dort einigermaßen trocken ist. Naturgemäß braucht es ein sehr grobes Profil, dass sich bei Nässe (Matsch) nicht alles zusetzt und eben dort liegt bei dem Rally STR auch definitiv seine Grenze. Solange das nicht der Fall ist, kommt man mit dem Pneu eigentlich überall gut durch. Auch auf der Straße hat mich das Gummi absolut überzeugt! Ich bin selten einen so profilierten Reifen ohne irgendwelche gefühlten Unsicherheiten bis zur Reifenkante runtergefahren. Sowohl mit der Ténéré als auch mit dem Scorpion Rally STR kann man auf Asphalt ganz ordentlich angasen.

Wenn man nicht so viel im Gelände unterwegs ist kommt die 700er zudem wirklich recht sparsam daher.

Auf der gesamten Tour lagen wir immer so grob zwischen 4,0 und 4,2l auf 100km, das kann sich wirklich sehen lassen! Entsprechend üppig ist dann auch die Reichweite mit einer Tankfüllung. 350km sollte man auf der Straße eigentlich immer schaffen, bei sparsamer Fahrweise sind sicher auch 400km drin. Man sollte sich nur nicht zu sehr von der blinkenden Reserve erschrecken lassen, diese fängt das Pulsieren schon an, wenn gerade einmal 12l aus dem Tank in Bewegungsenergie umgesetzt wurden. Entsprechend dem Verbrauch kommt man mit der Reserve an die 100km weit.

Ziemlich am Ende unserer Tour besuchten wir noch einen alten Bekannten meines Mitfahrers, der Mitinhaber eines Camping/Bungalowparks im Isabenatal ist. Zusammen sind die beiden früher sehr häufig Endurotouren dort im Gebiet gefahren. Mein Mitfahrer kannte sich dort also aus und so konnten wir noch einige nette "Schleichwege" fahren, darunter die Berge hoch zu verlassenen Dörfern und auch noch kleinen Flussdurchfahrten im Tal.

Neben einer schönen Unterkunft hatten wir aber auch noch “Zugriff” auf einen Enduropark. Eben dort konnte der Bekannte der Yamaha auch einmal etwas auf den Zahn fühlen. Eine Meinung eines ausgewiesenen Endurofahrers nimmt man doch gerne noch mit.  ( Privates und abgesperrtes Gelände )

Nach der ersten Runde hieß es direkt einmal “der Lenker muss runter”. Nachgefragt bedeutete das, der Lenker war ihm nicht breit genug und beim stehend Fahren etwas zu weit weg vom Fahrer ausgerichtet. Kritik erntete zudem das nur als Ganzes abschaltbare ABS. Da wäre eine separate Abschaltung nur für das Hinterrad durchaus wünschenswert. Hinten darf es ja gerne öfters blockieren, vorne hingegen mag man das ja doch weniger.

Ansonsten war er durchaus von der Offroad-Qualität der Yamaha beeindruckt.


  Unser Zweites Test Motorrad die Aprilia Tuareg 660 liegt im Offroadpark ordentlich vor und bleibt Sieger dieser Disziplin.


   Normalerweise bewegt er entweder die dicke GS-Klasse oder deutlich leichtere "Spezialisten". Maschinen dieser "Mittelklasse" hatte er schon lange nicht mehr im Einsatz und war von der Entwicklung und den Fähigkeiten recht angetan.


Bis auf gewisse Feinheiten zeigten sich somit alle durchaus zufrieden mit dem Gesamtpaket. Insgesamt konnten wir die Ténéré auf dieser Tour fast 3000km lang auf Herz und Nieren testen und mich hat das Gesamtpaket überzeugt!


Klar, an technischen Gimmicks fehlen einige Sachen, die heute eher zum Standard gehören. Man muss sich diesbezüglich selbst fragen: braucht man das alles oder will man es haben?


Bei einem Motorrad in dieser Motorklasse brauche ich persönlich nicht unbedingt eine Traktionskontrolle. In diesem Leistungsbereich schafft das meine rechte Hand in der Regel absolut ausreichend. Bei einem SuperNaked/Sportler/Reisemonster mit 170 Pferdchen o.ä. sieht das sicher anders aus. Ebenso verhält es sich bei der Yamaha mit verschiedene Motormappings und weiteren Einstellmöglichkeiten. Stören sicher nicht, aber ob man sie in der Praxis wirklich vermisst? Bei der Ténéré kann ich persönlich darauf verzichten und habe trotzdem ein absolut alltagstaugliches Motorrad, was daheim gut funktioniert und auch für die größere Reise alles mitbringt, was ich so brauche, um auf allen Wegen gut gerüstet unterwegs zu sein. 



Oder anders: nach den knapp 3000km war ich traurig, dass die Tour vorbei war und nicht etwa froh, endlich aus dem Sattel zu dürfen. 

Vielleicht nicht absolut alles, aber sehr vieles richtig gemacht, Yamaha.


Kurzer Nachtrag:

Inzwischen wurde das 2023er (Standard-) Modell vorgestellt und hier hat Yamaha an einigen Stellen nachgeschliffen:

Das etwas altmodische LCD-Display wird Geschichte sein und durch ein 5” TFT-Modell samt Smartphone Konnektivität ersetzt. Auch das ABS wird nun dediziert einzeln hinten abschaltbar sein (es gibt 3 Modi). Die Steckdose weicht einem USB-Anschluss, ich bin gespannt (und hoffe inständig), ob dann dort etwas mehr Leistung zur Verfügung steht. Zudem wird das neue Modell auch für einen Quickshifter vorbereitet sein. Also durchaus noch einige punktgenaue Verbesserungen für eine eh schon wirklich gute Maschine.

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Mit einer Reihe von Premium-Modellen, vom kultigen TMAX bis hin zum XMAX 300 und XMAX 125, gehören die Yamaha Sport Scooter zu den Bestsellern in ihren Kategorien. Seit der erste TMAX die Sportroller-Bewegung ausgelöst hat, hat sich die MAX-Linie ständig weiterentwickelt. Die MAX-Roller bieten den Fahrern das Beste an dynamischem Design, sportlicher Leistung und modernster Technologie. Für das Jahr 2025 bekommt Yamahas marktführendes Sportroller-Sortiment durch zwei neue, dynamische Modelle einen deutlichen Schub: NMAX 125 und NMAX 125 Tech MAX. Die beiden neuen Leichtgewichte wurden mit der reinen MAX-DNA entwickelt und zeichnen sich durch ihren sportlichen Style und die erstklassige Verarbeitungsqualität aus, die einen sofort erkennbaren MAX-Look ausstrahlen. Mit seinem dynamischen, vom neuen MAX inspirierten Design und seiner Technologie ist der neue NMAX 125 ein herausragender Roller, der perfekt in die Yamaha Sport Scooter Linie passt. Er bietet nicht nur eine beeindruckende Ausstattung und ein sportliches Handling, er hat auch einen sparsamen EURO5+-Motor und das alles zu einem erschwinglichen Preis.  Jetzt wird dieses bemerkenswerte Segment der Einsteiger-Leichtgewichte durch den neuen NMAX 125 Tech MAX mit Premium-Spezifikation ergänzt. Dies macht die Yamaha Sport Scooter Linie zum aufregendsten, attraktivsten und vielfältigsten Angebot auf dem Markt. Die Modelle NMAX 125 und NMAX 125 Tech MAX ermöglichen den Einstieg in Yamahas renommierte MAX-Familie. Sie vermitteln ein frisches und hochwertiges Design.
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Für alle Fans von leistungsstarken Motorrädern im klassischen Outfit bringt TRIUMPH Motorcycles gleich zwei neue, mit vielen technischen Upgrades ausgestattete Speed Twins auf den Markt: die Speed Twin 1200 und das noch dynamischere Modell Speed Twin 1200 RS. Beide Bikes kommen mit einer um 5 PS höheren Motorleistung sowie umfangreichen Verbesserungen am Fahrwerk und einem erweiterten Technologie-Paket mit Kurven-ABS und -Traktionskontrolle.  Die zudem mit einem frischeren, sportlich-klassischen Design versehenen neuen Speed Twins heben damit das bekannt dynamische Fahrverhalten auf ein neues Level.
von websitebuilder 16. September 2024
Seit 2017 besteht zwischen KTM und dem chinesischen Motorradhersteller CFMoto ein Joint Venture, bei dem die Österreicher 49 Prozent der Anteile besitzen. CFMoto produziert seit 2020 Motoren und Modelle, die auf den Reihenzweizylindern der KTM-Baureihen 790 und 890 basieren. Auch im Vertrieb und beim Aufbau des Händlernetzes arbeiten beide Hersteller zusammen. Das bisherige Spitzenmodell von CFMoto ist die Reiseenduro 800 MT, die mit einer beeindruckend umfangreichen Ausstattung aufwartete aber uns damals nicht komplett überzeugte. Die neueste Modellvariante der Reiseenduro CFMoto 800 MT ist die Explore Edition, die im Februar 2023 vorgestellt wurde. Ihre erweiterte Ausstattung und Funktionspalette machen sie zu einer der am besten ausgestatteten Reiseenduros ab Werk, besonders in dieser Hubraum- und Preiskategorie. Ein technisches Highlight der Explore Edition ist das Totwinkel-Warnsystem mit Radarsensoren im Heck, das Spurwechsel sicherer gestalten soll. Zusätzlich erhält sie ein größeres TFT-Farbdisplay mit 8 Zoll Diagonale anstelle von 7 Zoll. Integriert sind auch Sprachsteuerung, Bluetooth-Konnektivität mit Pfeilnavigation, weitere Multimedia-Funktionen und ein Reifenluftdruck-Kontrollsystem. Was sich genau hinter der Explorer Edition verbirgt, und ob sie aktuell überzeugt? Erfahrt ihr im Video.
von websitebuilder 2. September 2024
Cardo Systems und der bekannte Actioncam-Spezialist Insta360 starten eine neue Partnerschaft.  Ziel ist es, gemeinsame Innovationen im Bereich der On- und Off-Road-Abenteuer voranzubringen. Die Partnerschaft verbindet die besten Actionkameras und Motorrad-Kommunikationssysteme und optimiert damit den Spaß für all jene, die ihre Fahrerlebnisse gerne dokumentieren und teilen. Nicht erst seit dem Siegeszug von Social Media ist klar: Fotos, Videos und Kommunikation auf allen Ebenen wachsen immer mehr zusammen. Da wundert es nicht, dass Cardo Systems – der Erfinder der Bluetooth-Kommunikation im Helm – und der Actioncam-Spezialist Insta360 nun eine Partnerschaft der beiden Marken auf den Weg gebracht haben.
von websitebuilder 2. September 2024
Einen Satz Aktionsreifen kaufen und 30 € Cashback erhalten Aktionszeitraum: 1.9. bis 15.10.2024 Teilnehmende Länder: Deutschland und Österreich Dunlop Aktionsreifen: Trailmax Meridian, Trailmax Raid, Mutant, RoadSmart IV
von websitebuilder 2. September 2024
SW-MOTECH Zubehör für die BMW F 900 GS jetzt verfügbar
von websitebuilder 26. Juli 2024
Große Emotionen und Adrenalin garantiert: Die neue Panigale V4 verfügt über ein noch besseres Leistungsgewicht und erreicht dank der Gewichtsreduzierungen und einem leistungsstarken Motor einen Wert von 1,15 PS pro Kilogramm.  Sie ist auf der Rennstrecke noch schneller, bietet noch mehr Fahrspaß und ist für Fahrer aller Niveaus, vom Amateur bis zum Profi, weniger ermüdend Aerodynamik und Performance haben das Centro Stile Ducati bei der Entwicklung des neuen Designs geleitet, das sich durch sinnliche und unverwechselbare Linien auszeichnet Von der MotoGP abgeleitete Technologien ermöglichen den Enthusiasten, das Fahrgefühl der professionellen Fahrer zu erleben
von websitebuilder 23. Juli 2024
Der Trailmax Meridian, ein 90/10 Reifen, wurde 2019 als Teil des Dunlop-Portfolios vorgestellt. Ist er ein Laufleistungswunder für lange Touren oder eher ein Kurvenjäger für die nächste Schwarzwaldtour? Oder vielleicht sogar eine Kombination aus beidem? Wir haben den Reifen genauer betrachtet und die Gelegenheit genutzt, ihn auf der aktuellen BMW-GS 1300 im Rahmen der Dunlop-Bikes 2024 zu Fahren. Es sei vorweggenommen, dass wir mit der 1250GS und der 1300GS bestens vertraut sind und jedes Bauteil genau kennen. Nach über 120.000 km auf der 1250 in den Jahren 2022/23 und bereits etwa 25.000 Testkilometern auf der 1300er können wir behaupten, die GS gut genug zu kennen, um ein fundiertes Urteil abzugeben. Dunlop bietet eine breite Palette an Motorradreifen für verschiedene Anwendungen, die größtenteils im Touring-Segment angesiedelt sind – von links nach rechts. Trailmax Meridian - Trailmax Raid - Trailmax Mixtour - Trailmax Mission
von websitebuilder 19. Juli 2024
TRIUMPH Motorcycles bringt eine neue Variante des extra-wendigen Kultmotorrads Street Triple, die sich speziell an jüngere Fahrer und Besitzer des A2-Führerscheins richtet. Der überarbeitete 765 ccm-Dreizylindermotor leistet in der neuen A2-Variante der Street Triple 765 R nun 70 kW anstatt der bekannten 88,3 kW und kann mit dem als Zubehör erhältlichen Restriktor-Kit auf A2-konforme 35 kW gedrosselt werden. Da alle anderen Komponenten der neuen „Streety“ identisch mit der stärkeren Schwester sind, ist maximaler Fahrspaß garantiert!
von websitebuilder 19. Juli 2024
SW-MOTECH erweitert sein Produktportfolio im Bereich Sicherheit: Die neuen Lenkerendenspiegel verbinden aerodynamisches, elegantes Design mit Funktionalität - perfekt für Naked Bikes, sportliche Maschinen und moderne Scrambler oder Café Racer im Retro-Stil.
von websitebuilder 20. Juni 2024
H-D Präsentierte vor kurzen Ihre neuen 2024er Street & Road-Glide Modelle. Auf einer Damaligen kurzen Testfahrt waren wir Positiv gestimmt und wollten euch deshalb, dass Modell noch einmal näher und im Detail Vorstellen .  Viel spaß beim Video
von websitebuilder 7. Juni 2024
Nur 270 Motorräder in limitierter Auflage werden von der Speed Triple 1200 RR Breitling Limited Edition erhältlich sein. Das neue Edelbike besticht unter anderem durch eine Premium-Lackierung mit handgemalten goldenen Details, einem Luxus-Ledersitz mit aufwändigen, „französischen“ Nähten sowie einem hochwertigen Akrapovic-Schalldämpfer. On top bringt Breitling gleich zwei passende Uhrenmodelle auf den Markt:  Das TRIUMPH Owners Exclusive Modell ist ausschließlich für die Besitzer des neuen Bikes reserviert, während der Chronomat B01 42 TRIUMPH frei verfügbar ist. Beide Uhren sind aus Titan und 18-karätigem Rotgold gefertigt, besitzen ein anthrazitfarbenes Zifferblatt und korrespondieren perfekt mit dem edlen Design des Motorrads.
von websitebuilder 7. Juni 2024
Um den europäischen Motorradrennsportfans das Harley Feeling nahezubringen, engagiert sich Harley-Davidson künftig beim der MotoGP. In der Saison 2024 wird die Motor Company bei mehreren Rennen vertreten sein und den Besuchern die Möglichkeit bieten, etliche Maschinen von Amerikas traditionsreichstem Motorradhersteller zu erleben. Abenteuer sind ein essenzieller Bestandteil der Harley-Davidson DNA und damit auch einer mehr als 100-jährigen Rennsportgeschichte mit nationalen und internationalen Erfolgen – denn die Marke ist auch auf dem Racetrack zu Hause. So nimmt das amerikanische H-D Factory Race Team derzeit erfolgreich an der MotoAmerica King of the Baggers Rennserie in den Vereinigten Staaten teil und in Europa treten Performance Baggers und Hooligan Bikes erstmals bei deutschen Langstreckenrennen an. MotoGP Fans werden Harley-Davidson bei folgenden Rennen antreffen können: · Motul TT Assen, TT Circuit Assen, Niederlande, 28. bis 30. Juni · Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland, Sachsenring, Deutschland, 5. bis 7. Juli · Monster Energy British Grand Prix, Silverstone Circuit, Großbritannien, 2. bis 4. August · Motorrad Grand Prix von Österreich, Red Bull Ring – Spielberg, Österreich, 16. bis 18. August  Die Ausstellung der US-Bikes bietet jede Menge Gesprächspotenzial für Kunden, Fans der Marke und Motorradenthusiasten, die das eigene Abenteuer auf der Straße suchen oder die einfach nur neugierig auf die neuesten Maschinen von Harley-Davidson sind. Inspiration gibt’s auch unter H-D.com oder bei einem Besuch des nächstgelegenen Harley-Davidson Vertragshändlers.
von websitebuilder 24. Mai 2024
Der unverwechselbare Stil der Diavel V4 bringt Ducati die höchste Anerkennung des internationalen Designwettbewerbs ein: Die Auszeichnung "Best of the Best" ist den Kreationen vorbehalten, die neue Maßstäbe setzen. Für den Motorradhersteller aus Bologna ist dies die vierte "Best of the Best"-Auszeichnung beim Red Dot Award: die Diavel V4 folgt auf die 1199 Panigale, die XDiavel und die Diavel 1260  Zwei Jahre nach ihrer Vorstellung hat die Diavel V4 bereits eine Vielzahl wichtiger Designpreise auf der ganzen Welt erhalten und sich als echte Stilikone profiliert Borgo Panigale (Bologna, Italien), 22. Mai 2024 - Die Ducati Diavel V4 hat bei den Red Dot Awards 2024 in der Kategorie Produktdesign die Auszeichnung "Best of the Best" erhalten. Dieses Prädikat, das zu den renommiertesten auf internationaler Ebene zählt, würdigt jedes Jahr die Exzellenz in der Welt des Designs. Es ist eine Bestätigung für die Einzigartigkeit und das Markenbewusstsein der in Borgo Panigale entworfenen und hergestellten Motorräder. Der Red Dot Award entstand 1955 und zeichnet die originellsten Vorschläge für Stil und Innovation aus. Der Preis wird von einer Jury aus Experten für Produktdesign, Kommunikationsdesign und Designkonzepte vergeben. Dieses Jahr erhielt die Diavel V4 den prestigeträchtigen Titel "Red Dot Award 2024: Best of the Best", die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs, die ausschließlich Kreationen vorbehalten ist, die einen neuen Standard im jeweiligen Sektor gesetzt haben. Diese Auszeichnung ist die jüngste in einer Reihe von Erfolgen für das Ducati Design. Sie wurde 2013 der 1199 Panigale, 2016 der XDiavel und 2019 der Diavel 1260 verliehen. Diese Motorräder kombinieren Stil, Raffinesse und Performance auf unverwechselbare Weise. Mit ihrem raffinierten Stil und ihrer muskulösen und eleganten Linienführung, mit optisch auf die Front konzentrierten Massen und einem agilen und schlanken Heck mit feinen Details wie den Fußrasten und dem versenkbaren Soziusgriff, hebt sich die Diavel V4 als echte Stilikone in der Szene des Motorraddesigns ab . Der V4 Granturismo-Motor ist ein charakteristisches Element sowohl für den Stil als auch für die Performance dieses Motorrads, dessen kühne Ästhetik durch unverwechselbare Elemente wie die spektakulären Leuchtengruppen, den imposanten 240 mm breiten Hinterreifen mit Fünf-Speichen-Felge und den sichtbaren Vierfach-Schalldämpfer unterstrichen wird. Fast zwei Jahre nach ihrer Vorstellung hat die Diavel V4 die Anerkennung der bedeutendsten Institutionen im Bereich Design und der internationalen Presse erhalten. Unter den Anerkennungen ragen der prestigeträchtige Good Design® Award, der weltweit älteste Designpreis, und die vom Rat für Formgebung vergebene Besondere Erwähnung beim German Design Award 2024 heraus. Die Verleihung des Red Dot Award 2024 findet am 24. Juni im Aalto-Theater in Essen statt. Die Preisträger werden im Red Dot-Museum ausgestellt, das sich ebenfalls in Essen befindet und nun zum UNESCO-Welterbe Zollverein gehört. Auf der Website Ducati.com gibt es einen speziellen Bereich, der den Designprinzipien des Motorradherstellers aus Bologna gewidmet ist. Die Diavel V4 (Link zur entsprechenden Seite hier) ist bei den Händlern des Ducati Netzwerks in der klassischen Farbe Ducati Red oder in der glänzend schwarzen Version Thrilling Black erhältlich.
von websitebuilder 22. Mai 2024
Mit dem neuen PACKTALK PRO bringt Cardo Systems ein Kommunikationssystem auf den Markt, welches mit seinem integrierten Crash Detection System ein bislang unbekanntes Level an Sicherheit auf dem Motorrad bietet. Das neue Topmodell des Erfinders von Headsets in Motorradhelmen ist mit seinen 45mm-JBL-Lautsprechern zudem wegweisend bei der Soundqualität, besitzt eine praktische Ein- und Ausschaltautomatik und besticht durch sein elegantes „all black“-Design. Cardo Systems, der Weltmarktführer bei drahtlosen Kommunikationssystemen im Powersports-Segment, präsentiert mit dem PACKTALK PRO ein Kommunikationssystem mit einem Funktionsumfang, der seinesgleichen sucht. Unter anderem besitzt das System als erstes Produkt seiner Art ein völlig neu entwickeltes System zur Sturzerkennung, welches eigenständig Unfallsituationen wahrnehmen und bei Bedarf eine Notfall-SMS absetzen kann.
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